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Warum Frauen im Berufsleben unzufriedener sind als Männer

Frauen sind bei der Arbeit unzufriedener als Männer
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Warum der Wechsel?

Die Gründe für die Unzufriedenheit und den Wunsch nach Veränderung sind vielfältig. An erster Stelle steht das Gehalt. Viele empfinden es als zu niedrig. Doch auch das Stresslevel spielt eine entscheidende Rolle. Besonders Frauen fühlen sich belastet: 44 Prozent der wechselwilligen Frauen gaben an, unter einem hohen Stresslevel zu leiden, verglichen mit nur 30 Prozent der Männer. Auch die Unzufriedenheit mit dem Chef wird oft als Grund genannt.

Care-Arbeit: Ein unsichtbarer Faktor

Petra von Strombeck, die Chefin der New Work SE, der Muttergesellschaft von Xing, bringt es auf den Punkt: Frauen sind oft in Teilzeit beschäftigt und tragen die Hauptlast der Care-Arbeit. „Es ist kein Wunder, dass enge Zeitfenster für Arbeit und Kinderbetreuung zu einem hohen Stresslevel führen“, erklärt sie. Care-Arbeit umfasst Hausarbeit, Kinderbetreuung und die Pflege von Angehörigen. Laut dem Statistischen Bundesamt leisten Frauen mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer. Diese zusätzliche Belastung ist ein entscheidender Faktor für die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz.

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