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Führerschein-Wirbel: Was 2025 auf Autofahrer zukommt

Änderungen 2025
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2025 bringt zahlreiche Neuerungen für Autofahrer: Führerscheinumtausch, CO₂-Steuererhöhung, strengere Strafen in der EU. Was jetzt wichtig wird!

Das Jahr 2025 steht vor der Tür und für Autofahrer gibt es zahlreiche Änderungen, die beachtet werden müssen. Ob es um den Führerschein, die CO₂-Steuer oder neue Regelungen für Winterreifen geht – die Neuerungen sind vielfältig und betreffen jeden, der auf den Straßen unterwegs ist. Ein Überblick über das, was auf Autofahrer zukommt, ist daher unerlässlich.

Winterreifen: Nur noch mit dem richtigen Symbol

Winterreifen müssen ab 2025 das Alpine-Symbol tragen, um bei winterlichen Bedingungen legal zu sein. Die bisherige M+S-Kennzeichnung reicht nicht mehr aus. Also, Augen auf beim Reifenkauf!

Gascheck für Wohnwagen: Sicherheit geht vor

Ab 19. Juni 2025 müssen Wohnwagenbesitzer ihre Gasanlagen regelmäßig überprüfen lassen. Bei der Nutzung von Gas zum Kochen, Kühlen oder Heizen ist die Gefahr von Defekten nicht zu unterschätzen.

Führerscheinumtausch: Papier adé

Wer noch mit einem alten gelben oder rosafarbenen Papierführerschein unterwegs ist, sollte sich sputen. Bis zum 19. Januar 2025 müssen diese umgetauscht werden. Eine Ausnahme gibt es für die Generation vor 1953 – hier bleibt alles beim Alten. Für alle anderen heißt es: rechtzeitig handeln, um Strafen zu vermeiden.

Digitale Führerscheine und mehr: Die EU-Richtlinie

Die neue EU-Führerscheinrichtlinie bringt einige Änderungen mit sich. Neben der Einführung des digitalen Führerscheins wird auch das Mindestalter für Lkw- und Busfahrer angepasst (in Zukunft ab 18 statt bisher 21 Jahren). Die Probezeit für Fahranfänger wird ebenfalls überarbeitet (einheitlich zwei Jahre). Ein Punkt, der jedoch gestrichen wurde, sind Gesundheitsuntersuchungen für Senioren.

CO₂-Steuer: Das Abgas wird teurer

Ab dem 1. Januar 2025 wird die CO₂-Steuer angehoben, von 45 Euro auf 55 Euro pro Tonne CO₂. Das bedeutet auch höhere Benzinpreise – Experten erwarten laut „Business Insider“ einen Anstieg um etwa 3 Cent pro Liter. Ein Grund mehr, über alternative Antriebe nachzudenken?

Motorräder: Strengere Abgasnormen

Motorräder, die ab 2025 neu zugelassen werden, müssen der „Euro 5+“-Abgasnorm entsprechen. Ein Onboard-Diagnose-System wird eingeführt, das die Motorsteuerung überwacht. Bereits zugelassene Motorräder genießen jedoch Bestandsschutz.

Neue Vignette in Österreich: Preissteigerungen

Auch in Österreich gibt es Änderungen. Die Vignette wird teurer – ab Dezember 2024 kostet die Jahresvignette für Pkw 103,80 Euro und für Motorräder 41,50 Euro.

Unfallflucht: Neue Möglichkeiten zur Schadensmeldung

Unfallflucht bleibt zwar strafbar, aber es gibt Erleichterungen. Künftig kann der Verursacher eines Sachschadens seine Angaben auch an einer Polizeiwache oder digital machen. Eine Meldestelle wird eingerichtet, die das Ganze erleichtern soll.

Verkehrsverstöße im Ausland: Strengere Verfolgung

Wer 2025 im EU-Ausland unterwegs ist, sollte besonders vorsichtig sein. Bußgelder müssen innerhalb von elf Monaten zugestellt werden und alle offiziellen Schreiben in einer verständlichen Sprache verfasst sein. Private Inkassodienste können ab Ende 2024 keine Forderungen mehr stellen.

In Italien werden ab 2025 die Strafen für Verkehrsverstöße verschärft. Besonders Alkohol- und Drogenfahrten werden teuer. Frankreich setzt auf die Einführung von „Superblitzern“, die mit künstlicher Intelligenz gleich mehrere Verstöße (z.B. nicht angelegter Sicherheitsgurt, Handy in der Hand) gleichzeitig erfassen können.

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