Wohin mit dem Tannenbaum nach den Feiertagen?
Nach den Feiertagen stellt sich die Frage: Wohin mit dem Weihnachtsbaum? Kostenlose Abholung, Spendenaktionen und Bußgelder – alle wichtigen Infos im Überblick.
Alle Jahre wieder stellt sich die Frage: Wohin mit dem Weihnachtsbaum, wenn die Feiertage vorbei sind? Ob er direkt nach Weihnachten, am 6. Januar oder erst im Februar rausfliegt – die Entsorgung sollte gut geplant sein. Wer den Baum einfach in den Wald wirft, riskiert ein saftiges Bußgeld. Doch keine Sorge, hier gibt’s die besten Tipps für die umweltfreundliche Entsorgung des nadeligen Ungetüms.
Spendenaktionen: Gutes tun mit dem alten Baum
In vielen Regionen gibt es die Möglichkeit, den Weihnachtsbaum für einen guten Zweck zu spenden. Pfadfinder und Jugendfeuerwehren sammeln die Bäume ein – für eine kleine Spende, die in die Jugendarbeit fließt.
Auch Zoos und Tierparks freuen sich über Tannenbaum-Spenden. Viele Tiere lieben es, an dem trockenen Geäst herumzuknabbern. Einfach im örtlichen Zoo nachfragen, ob man den alten Weihnachtsbaum vorbeibringen darf. Aber Vorsicht: Sämtlicher Schmuck, vor allem Lametta, muss entfernt sein, damit sich die Tiere nicht den Magen verderben.
Kostenlose Abholung: So einfach geht’s
Viele Städte bieten eine bequeme und kostenlose Abholung der Weihnachtsbäume an. In Köln zum Beispiel werden laut WDR die Bäume vom 13. bis 31. Januar 2025 direkt vor der Haustür eingesammelt. Wer seinen Baum länger behalten möchte, kann ihn bis zum 14. Februar zu einer der zahlreichen Sammelstellen im Stadtgebiet bringen.
Auch andere Städte haben ähnliche Angebote, oft mit Anmeldeformularen wie beim Sperrmüll. In Essen gibt es sogar eine spezielle Tannenbaum-Hotline, die bei Fragen weiterhilft.
Die braune Tonne und der Wald: Keine guten Ideen
Wer denkt, es sei kein Problem, den Baum an seinen ursprünglichen Ort zurückzubringen, liegt falsch. Den Tannenbaum einfach im Wald zu entsorgen, bedeutet ein Bußgeld, das bei mindestens 30 Euro beginnt. Lametta oder anderer Schmuck am Baum können die Strafe noch erhöhen.
Ein absolutes No-Go ist die Entsorgung des Weihnachtsbaums in der braunen Tonne oder im Wald. Die Entsorgungsbetriebe in Essen warnen zum Beispiel laut WDR: Die braune Tonne sei der falsche Ort zur Entsorgung, weil sich Stämme und Äste nicht für die Biovergärungsanlage eignen.
Planung ist alles
Die Entsorgung des Weihnachtsbaums muss gut durchdacht sein. Ob über die städtische Abholung, eine Spendenaktion oder eine der vielen Sammelstellen – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Baum umweltfreundlich loszuwerden. Und wer sich an die Regeln hält, spart nicht nur Geld, sondern tut auch der Umwelt etwas Gutes.