CEO-Tausch: Der Chef des Berliner Kondom-Startups Einhorn wird jetzt Bierbrauer

Wenn Zeit, Ort und die Chemie zwischen zwei (oder mehreren) Menschen stimmt, dann können Bier und Kondome durchaus eine wundervolle Verbindung miteinander eingehen. In der Geschäftswelt aber ist die Nähe zwischen einem jungen Kondomhersteller und einer Traditionsbrauerei nicht unbedingt der erste logische Gedanke.

Umso interessanter ein Projekt des Brauers Ottakringer und dem Lümmeltüten-Hersteller Einhorn Kondome: Den Einhorn-Gründern kam die Idee eines CEO-Stuhltauschs und schon saß man bei einem Bier mit Ottakringer-Vorstand Matthias Ortner. Ende Mai soll es losgehen, dann werden für eine Woche die Betriebe getauscht.

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Einhorn-Gründer Waldemar Zeiler und Philip Siefer (v.l.n.r.)

Bei aller Bierseligkeit geht es dabei natürlich vor allem ums Eingemachte: Die Chefs erhoffen sich Learnings. Und schon scheint die Geschäftsbeziehung Bier und Kondome gar nicht mehr so abwegig. Denn so unterschiedlich die beiden Firmen sind, so viel lässt sich auch voneinander lernen. Das eine ist ein Wiener Traditionsunternehmen mit einer 180-jährigen Geschichte, das andere ein Berliner Startup, das vor zwei Jahren gegründet wurde. Die Österreicher machen 90 Millionen Umsatz, die Deutschen 1 Million. Die Berliner werden statt ihrer 17 bald 176 Mitarbeiter um sich haben. Klar, dass im jeweils anderen Unternehmen einiges anders läuft. Oder wie die Einhorn-Gründer es selbst beschreiben: „Chaos gegen Struktur, Probleme an jeder Ecke und ständig Geldnöte gegen unflexible Prozesse und wirtschaftliche Reife.“

Wir sind gespannt auf die Learnings.


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