„Miracle Messages“ nutzt Facebook und Co., um Obdachlose mit ihren Familien zusammenzuführen

Ähnlich überstrapaziert und verbraucht wie die Botschaften mancher Politprofis, ist das überaus beliebte Motto einiger Startups: „Make the world a better place“. Pathetisches Lametta ahoi. Wer tatsächlich nach diesem Motto handelt, ist etwa „Miracle Messages“, ein Projekt, das mithilfe von Social Media Obdachlosen hilft, den Kontakt mit der eigenen Familie wiederherzustellen. Ein Team von Freiwilligen durchkämmt dafür die Straßen von San Francisco oder einer anderen Stadt und bietet Obdachlosen an, ein kurzes Video von ihnen zu machen. Danach setzt sich das Team an die Recherche-Arbeit und sucht unter anderem über Social Media nach Angehörigen der Obdachlosen. War die Suche erfolgreich, dann können die Angehörigen mit einem Video antworten.

Bei ihrer Arbeit gehe es darum, Obdachlosen ein Gesicht und eine Geschichte zu geben, so Mitarbeiter von „Miracle Messages“. Wir finden: Dieses Projekt darf sich den Spruch „Make the world a better place“ in leuchtend großen Lettern auf die eigenen Fahnen schreiben. Respekt.

Mehr zu „Miracle Messages“ gibt es hier.


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