Leadership & Karriere Product Hunt: Das sind die größten Highlights der Woche

Product Hunt: Das sind die größten Highlights der Woche

Kein Geheimtipp: Wer auf der Suche nach neuem, interessantem oder auch skurrilem Stuff ist, liebt natürlich Product Hunt. Der Service startete 2013 als kleine E-Mail-Rundnachricht, die eine Auflistung der neuesten Tech-Lieblingsprodukte von Ryan Hoover beinhaltete. Da war der Typ gerade Mitte 20, und aus dem Newsletter wurde schnell eine erfolgreiche Plattform, die Produkte vorstellt. Das Prinzip der Seite ist dabei ganz einfach: Jedes Mitglied darf neue Erfindungen, Apps und Startups vorstellen und die vorgestellten Einträge bewerten. Je mehr Stimmen ein Produkt erhält, desto größer wird die Chance für das jeweilige Produkt aufzufallen und in die Topliste zu gelangen. Quasi hot or not meets Valley. Ok. Genug erklärt. Was aber fanden Nutzer von Product Hunt diese Woche richtig, richtig hawt?

Duolingo Bots

Sprachen im Frontalunterricht lernen ist ungefähr so angesagt wie Crocs tragen. Die App „Duolingo Bots“ setzt auf Kommunikation mit dem schlauen Bot, genauer gesagt auf Chats. Methode: Einfach mit dem Chat-Bot drauflosquatschen. Thema egal, Uhrzeit egal, Location auf der Welt egal, Level an Besoffensein ist egal – zurück kommt immer eine Antwort. Mit anderen Worten: Der Bot bereitet einen effektiver auf Real-Life-Situationen vor, als es ein Lehrer jemals tun könnte.

Chartistic

Alte Regel bei Präsentationen: Keine Sau hört zu – außer dem Menschen vorne passiert etwas, wofür er sich für den Rest seines Arbeitslebens schämen muss. Da man ohnehin also nichts zu verlieren hat, kann man sich nächstes Mal auch gleich an einer außergewöhnlichen optischen Aufbereitung probieren: Chartistic bietet eine Lösung für simple und übersichtliche Charts, und das wohl auch noch einfach und recht fix. Versprechen: Einfach unterwegs auf dem Smartphone rumprobieren bis es chic aussieht, dann in die Präse rein, fertig.

Tribe 2.0

So, Freunde: Augmented Messaging. Tribe 2.0 will es sein. Bisschen Snapchat, bisschen Messenger, bisschen so ziemlich alles andere, was im Appstore unter „Social“ verschlagwortet ist. Heißt: Videonachrichten – und dabei gleichzeitig in allen anderen Apps rumpfuschen. Interessant: die Vorschläge zu den anderen Apps zieht sich Tribe via Sprache. Erwähnt jemand beispielsweise im Video den Fimtitel „Star Wars“, wird einem im Video die Verlinkung im Chat-Fenster zu Homepage oder zu Kino-Tickets angezeigt. Gut zu wissen für alle, die vor allem morgens um vier Video-Messaging betreiben: Wie bei Opas Snapchat werden die Videos bald nach Empfang wieder gelöscht.

Flix

Stopp! Mach es nicht! Auf keinen Fall, das hast du nicht nötig – niemand soll für seinen kleinen Image-Film auf Stock-Videos zurückgreifen müssen, auch wenn es nur der kleine Schraubenladen aus Osnabrück ist. Die App „Flix“ will die einfachste und günstigste Variante sein, für kleine Unternehmen professionell aussehende Business-Videos zu erstellen. Direkt vom iPhone aus. Bearbeitungsprogramm ist mit dabei. Ok. PR-mäßig sind wir quasi golden – fehlt nur noch die Geschäftsidee.

Days

Irgendwas ist immer, und meist erinnert man sich dran, wenn es zu spät ist. Damit man seine kommenden Events, Geburtstage und Arztbesuche im Überblick hat, übernimmt die App „Days“ den Countdown. Minimalistisches Design, und die Ereignisse werden der Dringlichkeit nach aufgelistet und sortiert. So hat man eine weitere Möglichkeit, sich an das Facebook-Event erinnern zu lassen, das man nicht wahrnimmt.

Clinton and Trump said…

Die ganze Welt verfolgt gespannt (schockiert? Belustigt? Verwirrt? Mit offenen Mündern? Echt, wir finden kein gutes Wort) die Wahlen in den USA. Irgendwie schafft es diese irre Freakshow vor unser aller Augen immer mehr aus dem Ruder zu laufen. Zeit für Fakten also. Deswegen entwickelte Nicolas de Roux eine Website namens „Clinton and Trump said…“, die Aussagen von Hillary Clinton und Donald Trump zu spezifischen Themen aggregiert. Sucht man nach einem Stichwort, werden Youtube-Videos von Auftritten der beiden angezeigt, in denen es gefallen ist. Heißt: einfach zurücklehnen und genüsslich der Welt beim Wegschmoren zugucken. Yeah, wenn es doch nur lustig wäre…

Prisma Video

Aber zurück zu den schönen Dingen: Kunst. Bzw. Digi-Stuff, der irgendwie grob nach Kunst aussieht. Wer von der Boom-Foto-App „Prisma“ vom Juni noch nicht genug hat, bekommt jetzt „Prisma Video“ auf den Tisch. Bam. Mit verschieden Filtern und Effekten lassen sich Katzenvideos und Road-Trip-Dashboard-Dokumentationen aufhübschen. 15 Sekunden dauern die Clips, und angeblich wird man sie demnächst auch als Gifs exportieren können. Mmmmh, Gifs…

friday new girl weekend schmidt freakin weekend

(via GIPHY)

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