Rom-Touristen haben letztes Jahr ziemlich viel Geld im Trevi-Brunnen versenkt

Spätestens seit Federico Fellinis Filmklassiker „La Dolce Vita“ aus dem Jahr 1960 gehört der spätbarock-klassizistische Trevi-Brunnen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts zu den bekanntesten Brunnen der Welt. Die Badeszene mit Anita Ekberg ist legendär. Der Legende nach führt eine in den Brunnen geworfene Münze dazu, sicher einmal wieder nach Rom zurückzukehren. Mit zwei Münzen verliebt man sich in eine Römerin oder einen Römer, bei drei Münzen ist die Hochzeit inklusive.

Ungeachtet der Tatsache, dass diese Legende ebenfalls aus einem Film stammt („Three Coins in the Fountain“), versenken also ein Haufen Touristen täglich einen Haufen Münzen in dem Brunnen. Im letzten Jahr waren es sage und schreibe insgesamt 1,5 Millionen Dollar, die Stadtarbeiter aus dem Becken kehrten. Dabei wird der Brunnen jede Nacht geleert. Der Staat oder die Stadt Rom profitiert selbst nicht davon: Traditionell geht das Geld an die katholische Non-Profit-Organisation Caritas.


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