Karriere: Eine Orientierungshilfe für alle, die eine benötigen

Der Schulabschluss ist in der Tasche. Jetzt wartet die große weite Welt auf einen. Diese Freiheit kann manchmal überfordern, denn: Was will ich eigentlich aus meinem Leben machen? Welchen Beruf möchte ich ausüben? Wo soll ich studieren? Diese Fragen können schnell überfordern, sind aber kein Grund zur Panik, denn sie sind normal. Hier folgen fünf Tipps, die dir helfen, einen klaren Kopf zu behalten, um die richtige Entscheidung in Bezug auf Beruf und Karriere zu treffen.

Reisen

Klingt erst einmal banal, aber um Abstand und auch etwas Zeit zu gewinnen, ist Reisen genau das Richtige. Mit dem guten alten Work & Travel haben sich schon etliche Schulabgänger aus dem Staub gemacht, um in der Ferne in aller Ruhe über ihr Leben nachzudenken. Und nur die Wenigsten haben diese Entscheidung bereut. Die Zeit im Ausland ist gut, um den eigenen Horizont zu erweitern, unterschiedliche Menschen und Kulturen kennenzulernen, und auch um die eine oder andere Arbeitserfahrung zu machen. Reisen ist zwar keine Garantie für Erleuchtung, aber du schaffst dadurch einen wichtigen Puffer zum Nachdenken zwischen Schule und Studium.

Studienberatung

Hier kann man nichts falsch machen. Die Mitarbeiter der Studienberatung kennen die üblichen Sorgen und spezifischen Fragen der Bewerber. Ob es zunächst nur um Zulassungschancen und Vorkenntnisse, oder gleich um das große Ganze, Studienwahl und Berufsaussichten, geht, die Informations- und Beratungsgespräche sind wichtige Schritte um die richtige Entscheidung treffen zu können. Auch hilfreich ist es, sich mit Studierenden des angestrebten Bereichs zu unterhalten. Sie können euch aus erster Hand erzählen, wie das Studium funktioniert, worauf es ankommt und welche Kriterien bei der jeweiligen Studienwahl eine Rolle spielen sollten.

Alumni

Genauso hilfreich können Absolventen einer Universität sein. Sie haben einerseits das komplette Studium bereits hinter sich, und können eher die insgesamt positiven wie negativen Seiten beurteilen, und sie üben andererseits bereits einen Beruf aus. Sie sind deshalb der perfekte Ansprechpartner für euch, wenn um die Frage geht, inwiefern das Studium mit dem tatsächlichen beruflichen Alltag korrespondiert. Im Gegensatz zur Studienberatung oder den noch aktiven Studierenden, scheuen sich Alumnis in der Regel auch nicht davor zu sagen, dass ihre Studienwahl eine Fehlentscheidung war, und dass sie lieber etwas anderes hätten studieren sollen. Kontakt zu dieser Gruppe lässt sich über die jeweilige Universität herstellen.

Praktika

Ja, es hilft alles nichts. Ins kalte Wasser springen ist dann doch oftmals die beste Methode. Wer sich einfach nicht zwischen zwei Berufen oder Branchen entscheiden kann, der sollte doch einfach mal in beide Bereiche reinschnuppern. Praktika sind nicht nur vor dem Studium, hinsichtlich der Studienwahl, sinnvoll. Auch während des Studiums sind sie elementar, um Praxiserfahrunen sammeln und wichtige Kontakte knüpfen zu können. Nicht selten sind sie der Türöffner für eine spätere Festanstellung.

Einfach ausprobieren

Und last but not least: Sich einfach mal ausprobieren und dann eventuell feststellen müssen, war doch nicht die richtige Entscheidung, ist kein Beinbruch. Auch wenn dadurch etwas Zeit verloren geht. Take it easy. Es gibt viele Personen, die ihr berufliches Glück über Umwege gefunden haben. Das bedeutet: Sie haben sich zunächst falsch entschieden und auf der Grundlage dieser Erfahrung erst herausgefunden, wofür ihr Herz schlägt. Wer also sein Studienfach wechselt, oder einen beruflichen Neustart wagt, braucht sich nicht zu schämen. Solche Schritte verlangen Mut und zahlen sich im Endeffekt mit einer viel größeren Zufriedenheit aus.


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