Productivity & New Work Spam: Dieser Chatbot hält euch E-Mail-Betrüger vom Hals

Spam: Dieser Chatbot hält euch E-Mail-Betrüger vom Hals

Wer hat schonmal eine Mail von diesem Prinzen aus einem noch nie gehörten afrikanischen Land bekommen, der anfragt, ob man nicht bei einer Finanztransaktion behilflich sein könne? Die Belohnung würde reichlich ausfallen! Oder von Svetlana aus Russland, die sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich zu heiraten? Ob man denn nicht Interesse habe? Natürlich bräuchte sie dafür erstmal 600 Euro für die Reise nach Europa. Willkommen in der Welt des Spam.

Der Bot Rescam wurde konzipiert, um für euch auf diese Scams und Phishing-Mails immer wieder zu antworten – und damit Zeit und Ressourcen der Betrüger zu belasten oder in Rescams eigenen Worten: „I waste their time with a never-ending series of questions“. So würden Betrüger Zeit verlieren, um andere zu betrügen. Wer Scams erhält, muss sie einfach an Rescam Mail-Adresse weiterleiten, und schon geht’s los.

Wenn der Betrüger also schreibt

spam-bot-phishing-scam

dann könnte die Rescam-Antwort so aussehen:

spam-bot-phishing-scam

Der Betrüger meldet sich wieder…

spam-bot-phishing-scam

…und erhält neue naive Fragen von Rescam:

spam-bot-phishing-scam

Und so weiter und so fort. Nur: Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei den Phishing-Mails ebenfalls um Bots handelt, ist nicht eben gering. Trotzdem dürfte Rescam wirksam sein, denn je mehr der Spammer selbst gespamt wird, desto mehr Rechenleistung muss er dafür aufwenden.

 

 

 

Das könnte dich auch interessieren

Kreativität kann man lernen und trainieren: fünf Tipps, wie das gelingt Productivity & New Work
Kreativität kann man lernen und trainieren: fünf Tipps, wie das gelingt
Fünf Dinge, die du von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ für den Arbeitsalltag lernen kannst Productivity & New Work
Fünf Dinge, die du von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ für den Arbeitsalltag lernen kannst
Rebranding: 7 Fragen, die deine Marke auf den Kopf stellen werden Productivity & New Work
Rebranding: 7 Fragen, die deine Marke auf den Kopf stellen werden