Staff Picks: “Arte“ führt uns hinter die Kulissen von Starbucks

Wir alle kennen Starbucks. Nicht nur einmal saßen wir im Vintage-verkleideten Ambiente des Kaffeehauses, nippten an unserem Caramel Frappuccino, während vor uns aufgeklappt unser Mac stand – ganz wie es sich für einen urbanen Highperformer gehört. Aber haben wir uns jemals ernsthafte Gedanken darüber gemacht, wo wir gerade sitzen und wie das alles um uns herum entstanden ist? Was die Marke so erfolgreich macht? Kurz: Wie eigentlich das Prinzip Starbucks funktioniert?

Starbucks und Soziologie

Die meisten von uns wahrscheinlich nicht. Das haben nun zwei Filmemacher für uns übernommen. Gilles Bovon und Luc Hermann haben eine ausführliche Dokumentation über das weltweit agierende Unternehmen aus Seattle gedreht. Seit Ende August ist „Starbucks ungefiltert“ in der Arte Mediathek zu sehen. Und sie ist gleich aus mehreren Gründen sehenswert: Zunächst bekommt man einen Einblick in die Entstehungsgeschichte und erfährt, dass Starbucks aus der Hippie-Bewegung heraus gegründet wurde. Aus Flowerpower wurde großes Business. Dann erfährt man, dass Starbucks ein soziologisches Konzept verinnerlicht hat. Das Konzept nennt sich: „der dritte Ort“. Demnach streben moderne Menschen neben ihrem Zuhause und Arbeitsplatz nach einen dritten Raum, in dem sie anderen begegnen und so etwas wie ein Gemeinschaftsgefühl erleben können. Howard Schultz, der 1982 als Marketing-Chef zum Unternehmen dazu stieß und nur wenige Jahre später den ganzen Laden übernahm, hatte dieses Konzept perfekt auf Starbucks übertragen.

Wir wollen an dieser Stelle nicht alles verraten. Nur noch eine Sache: Die Doku ist auf jeden Fall sehenswert. Sie wirft einen spannenden Blick hinter die Kulissen und sensibilisiert auch das eigene Konsumverhalten. Gönnt und bildet euch.

Lust auf weitere spannende Dokumentationen? Wenn ja, dann schaut euch an, was unsere Freunde von Featvre für uns zusammengestellt haben.


Business Punk Redaktion

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