Green & Sustainability Fünf Startups für mehr Nachhaltigkeit, die nicht aus Berlin & Co kommen

Fünf Startups für mehr Nachhaltigkeit, die nicht aus Berlin & Co kommen

Ja klar, in Berlin hatte jeder zweite schonmal die Idee, ein nachhaltiges, weltverbesserndes Startup zu gründen. Aber auf dem Land? In Dörfern und Kleinstädten? Da sind Startups im Allgemeinen – und grüne Startups im Speziellen – doch eher eine Ausnahme.

Wir haben einige dieser Ausnahmen herausgesucht und führen unsere Deutschlandreise von Hamburg über NRW und München heute in der Provinz fort. Denn da geht es ganz schön innovativ zu:

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Die Shift GmbH wurde 2014 von Samuel, Carsten und Rolf Waldeck in Falkenberg in der Oberpfalz gegründet. Das Familienunternehmen stellt faire Smartphones her, also ohne Kinderarbeit, mit fairen Löhnen und ohne Coltan. Außerdem sind die Shiftphones so gebaut, dass Einzelteile ausgetauscht und repariert werden können, das Unternehmen stellt dazu Tutorials zur Verfügung. So soll Müll vermeidet werden.

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Macadamu wurde 2009 als Familienbetrieb in Isny im Allgäu gegründet. Zunächst im Bereich der IT-Dienstleistungen tätig, kam 2012 die erste E-Commerce-Plattform Ecobookstore hinzu. 2013 folgte Fairmondo – gedacht als Alternative zu Amazon. Das Unternehmen versucht, CO2-arm zu arbeiten (mit eigener Photovoltaikanlage) und spendet regelmäßig und transparent für alle verfolgbar für den Regenwald.

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2008 gründete Michael Spitzbarth das Label Bleed im oberfränkischen Helmbrecht. Die Kleidung ist bio, fair hergestellt und vegan und auch Recycling und Upcycling spielen eine Rolle. Dafür greift Bleed gerne auch mal auf eher ungewöhnliche Materialien wie Kork oder Jacroki (aus Altpapier) zurück.

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Christoph Ostermann und Torsten Stiefenhofer gründeten die Sonnen GmbH 2010 in Wildpoldsried. 2015 wurde Philipp Schröder – bis dahin Tesla-Deutschland-Chef – Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing bei Sonnen. Das Unternehmen produziert Batterien, um die eigene Solarenergie zu sparen und hat eine Community aufgebaut, die es ermöglicht, Energie dezentral zu erzeugen, zu speichern und mit anderen zu teilen. So werden Haushalte unabhängig von größeren Stromanbietern.

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Jan Ritter und Jacob Bussmann arbeiten an einer Saatgutbeschichtung, die ohne chemisch-synthetische Mittel auskommt und trotzdem vor Pilzen und Schädlingen schützt. So soll Nahrungssicherheit auch in Zeiten des Klimawandels gewährleistet werden. Das Unternehmen kommt aus Quakenbrück in der Nähe von Osnabrück und wurde 2016 von Jacob Bussmann und Jan Ritter gegründet.

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