Onboarding: Fünf Tipps, wie ihr den Einstieg neuer Kollegen erleichtert

Ein guter Start in den neuen Job ist extrem wichtig für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Klar, für einen reibungslosen Ablauf und einen guten Eindruck beim Chef und den Kollegen bereitet man sich vor. Doch auch das Team kann ein paar Dinge tun, um den Einstieg zu erleichtern. Mit diesen fünf Tipps schafft ihr eine gute Willkommenskultur und sorgt dafür, dass der neue Mitarbeiter sich direkt zugehörig fühlt.

#Büro-Buddy

Bevor sich der neue Kollege quer durchs Unternehmen fragen muss, wenn er ein Anliegen hat oder Hilfe benötigt, ist es deutlich einfacher, für die ersten Tage einen festen Ansprechpartner zu bestimmen. So hat der Mitarbeiter direkt eine Bezugsperson, von der er wichtige Tipps für den Arbeitsalltag im Unternehmen bekommen kann. Und häufig kostet es ihn so auch weniger Überwindung, gezielt nach etwas zu fragen.

#Wissenswertes

Bereitet eine Mappe mit den wichtigsten Infos vor. Das können E-Mail-Adressen und Durchwahlen genauso wie Zuständigkeiten der Kollegen sein. Auch Wissenswertes über das Unternehmen sowie dessen Leitbild und Philosophie helfen dem neuen Mitarbeiter dabei, sich besser in die Firma einzufinden. Und natürlich sollten in dem Ordner auch Arbeitsabläufe und Standards enthalten sein. Eine gute Einarbeitung ersetzt das zwar nicht, es verschafft eurem neusten Teammitglied aber schon einmal einen groben Überblick und gibt ihm wichtiges Know-how an die Hand. So kann er sich direkt gut gewappnet seinen ersten Aufgaben widmen.

#Office-Tour

Der neue Mitarbeiter verzichtet auf den morgendlichen Kaffee, weil ihm noch niemand gezeigt hat, wo eigentlich die Küche ist, geschweige denn wie die Kaffeemaschine funktioniert. Wenn das erste Mal das Telefon klingelt und die Person am anderen Ende der Leitung wissen will, ob jemand aus dem Vertrieb zu sprechen sei, bricht er in Panik aus – denn er hat absolut keine Ahnung, wer überhaupt in der Abteilung sitzt. Aber er will euch natürlich auch nicht mit scheinbar unnötigen Fragen nerven. Und so kommt er schnell in unangenehme Situationen, die sich ganz einfach hätten vermeiden lassen. Nämlich mit einer kleinen Führung durch den Betrieb. Niemand verlangt von euch, einen dreistündigen Vortrag über das Unternehmen zu halten. Zeigt eurem neuen Mitarbeiter einfach kurz die Räumlichkeiten und stellt ihm ein paar Kollegen vor. So findet er sich im Haus zurecht und hat zu einigen Positionen und Namen auch direkt Gesichter vor Augen.

#Lunch

Beim gemeinsamen Mittagessen hat der neue Mitarbeiter die Chance, euch kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Meistens zeichnet sich dabei auch ab, wer gut mit wem kann und welcher Umgangston unter den Kollegen herrscht: Arbeitet ihr nur zusammen, oder pflegt ihr ein freundschaftliches Verhältnis zueinander und erzählt auch mal von der wilden Party am vergangenen Wochenende? Benefit für euch: Auch ihr bekommt die Möglichkeit, euer neues Teammitglied ein wenig auszufragen und mehr über die Person zu erfahren.

#Feedback

Bietet eurem neuen Kollegen ein Feedback-Gespräch nach Ende der ersten Arbeitswoche an. Darin kann er euch berichten, was bislang gut für ihn lief, vor welchen Herausforderungen er stand und wo er womöglich noch abgeholt werden muss. So zeigt ihr ihm gegenüber Wertschätzung und ihr vermittelt ihm auch gleich ehrliches Interesse daran, ihn ins Team zu integrieren. Und im Grunde genommen bekommt auch ihr dadurch eine Rückmeldung hinsichtlich eurer Willkommenskultur, sodass beide Seiten von dem Gespräch profitieren.


Business Punk Redaktion

Hier schreibt die Business-Punk-Redaktion. Mal er, mal sie, mal gar keiner. Ach und kauft unser Heft! Danke.

Zum Autor

Das können wir Dir auch empfehlen

placeholder
placeholder
placeholder