Staff-Pick: Neue Netflix-Doku zeigt, wie atemberaubend die Erde ist

Wir müssen unseren Planeten mehr schützen – da sind sich nicht nur Umweltaktivisten einig. Das Thema ist populärer und präsenter denn je: Schüler schwänzen die Schule, um die #FridayForFuture-Bewegung zu unterstützen, in der EU gibt es ein Verbot für Einwegplastik und immer mehr Menschen versuchen ihren Alltag nachhaltiger zu gestalten, achten bewusster auf ihren ökologischen Fußabdruck.

Dass die Erderwärmung extreme Unwetter hervorbringt, die Polkappen schmelzen und Meerestiere kiloweise Müll fressen, wird nicht mehr mit einem einfachen Achselzucken hingenommen. Das ist auch gut so, denn: die Erde ist mit ihrer Flora und Flauna ein facettenreicher, wunderbarer Ort – und by the way: der einzige Planet auf dem Menschen ohne Sauerstoffmasken und Schutzanzüge leben können. Just saying.

Absolutes Must-Watch

Wie schön die Erde ist, das zeigt ab heute auch die neue Netflix-Doku „Unser Planet“ von Regisseur Alastair Fothergill, der auch schon den Film „Unsere Erde“ und die TV-Serie „Planet Erde“ produziert hat. Klar, dass man da starke Bildaufnahmen erwarten kann. Vier Jahre dauerten die Dreharbeiten für die neue Dokumentation an, 600 Crew-Mitglieder reisten dafür in 50 Länder. Das Resultat: Acht Folgen und viele spannende Einblicke in verschiedene Ökosysteme: von Eiswelten und Dschungel, über Küstenmeere und die Hochsee bis hin zu Wüsten und Grasland. Tiere und Pflanzen in all diesen Lebenswelten sind vom Klimawandel bedroht, sie alle sind in Gefahr. Das macht die Doku deutlich.

Aber nicht nur starke und beeindruckende Bilder sind zu sehen. Die Doku macht auf die aktuellen Umweltprobleme aufmerksam, erklärt Zusammenhänge und zeigt, welchen Einfluss die Menschheit an den ganzen Auswirkungen hat. „Bevor sich Menschen um etwas sorgen können, müssen sie es erst einmal lieben lernen“, sagt Tierfilmer und Sprecher des Films David Attenborough im Interview mit dem Spiegel. Das sollte Dank dieser Doku kein Problem mehr sein. Ein absolutes Must-Watch.


Nicole Plich

Nicole studiert den Klassiker „Irgendwas mit Medien” und hat noch den idealistischen Anspruch mit Wörtern die Welt zu bewegen. Wenn sie im Internet mal nicht nach lustigen Donald Trump-Memes sucht oder Fantheorien zu Game of Thrones liest, interessiert sie sich für Popkultur, Wirtschaft und was im Bundestag so vor sich geht.

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