In Mexiko baut ein Startup Häuser aus dem 3D-Drucker, um den Armen zu helfen

Die kalifornische Organisation New Story hat gemeinsam mit zwei mexikanischen Bauunternehmen die ersten beiden Häuser aus dem 3D-Drucker im mexikanischen Staat Tabasco erbaut. 

Die Häuser wurden von dem riesigen 3D-Drucker Vulcan ll im Doppelpack produziert. Da die Maschine ein Konzentrat benutzt, was sehr schnell trocknet, braucht ein Haus gerade einmal 24 Stunden (!), um vollständig „gedruckt“ zu werden. 

New Story will mit seinen Häusern obdachlosen und armen Menschen helfen, die auf herkömmliche Weise nie zu einem sicheren Zuhause kommen würden. Und selbst wenn, würde ein normaler Hausbau viel zu lange dauern. Viele Menschen bauen sich daher oftmals ein Zuhause aus Materialien, die sie eben so finden. In Tabasco sind die Bewohner*innen oft sehr heftigem Regen ausgesetzt, was dazu führt, dass ihre selbstgebauten Hütten einstürzen und überschwemmt werden.  

Zukünftig sollen 50 Familien in den gedruckten Häuser wohnen. Die modernen Bauten sind 47 Quadratmeter groß und besitzen Wohnzimmer, Küche, Badezimmer und zwei Schlafzimmer und sind sogar resistent gegen Erdbeben.

Bereits in der Vergangenheit hat die gemeinnützige Organisation schon 2.500 Häuser erbauen lassen, darunter in Bolivien, Haiti, El Salvador und Mexiko. Das jetzt mithilfe eines 3D-Druckers zu tun, ist allerdings eine echte Neuheit. Hammer Projekt – bitte weiter so!


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