Bill Gates, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg investieren in eine synthetische Palmöl-Alternative

Palmöl findet sich in fast jedem zweiten Supermarkt-Produkt, von Schokolade über Müsli bis hin zu Shampoo. Blöd nur, dass für Palmöl-Plantagen riesige Flächen des tropischen Regenwalds gebrandrodet werden. Brandrodung trägt nicht nur zur Erderwärmung bei, sie führt auch zu einer enormen Luftverschmutzung und gefährdet die lokale Artenvielfalt. Aufgrund von Monokultur bieten die Palmplantagen dieser Tierwelt keinen alternativen Lebensraum.

Obwohl man das alles weiß, steigt die Produktion für Palmöl weiter an. Vergangenes Jahr kletterte sie auf ein Rekordhoch von 74,08 Millionen Tonnen. Höchste Zeit für eine Alternative!

Dieses Potenzial hat nun auch die Investmentgruppe Breakthrough Energie Ventures rund um dessen Vorsitzenden Bill Gates entdeckt. Die Gruppe investiert 20 Millionen Dollar in ein Startup, das sich mit einer umweltfreundlichen Palmöl-Alternative beschäftigt. C 16 Biosciences heißt das Unternehmen, das „Palmöl wie Bier brauet“ und bei der Gewinnung von Palmöl ganz ohne Palmen auskommen will. Durch die Fermentierung von Lebensmittelabfällen soll eine nachhaltigere Alternative geschaffen werden.

Das New Yorker Startup ist aber nicht das erste Clean-Tech unternehmen, das von Breakthrough Energy Ventures gefördert wird. Die Investmentgruppe, dessen Mitgliederliste gespickt ist mit Größen wie Jeff Bezos, Mark Zuckerberg, Richard Brenson oder Michael Bloomberg, hat sich die Unterstützung von Clean-Energy Firmen zum Ziel gesetzt. Dazu gehören etwa Zero Mass Water, ein Unternehmen, das Trinkwasser aus der Luft filtert oder Motif FoodWorks, die mit pflanzlichen Alternativen den Food-Markt revolutionieren wollen.


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