„Laura Talks“: Laura Lewandowski im Interview mit Influencerin Masha

Besondere Zeiten erfordern besonders kreative Inhalte. Das hat sich auch Journalistin Laura Lewandowski gedacht und die Format-Reihe „LAURA TALKS“ gestartet, in der sie mit verschiedenen Protagonisten*innen und Stakeholder*innen über die Herausforderungen in dieser Zeit spricht.

Wir freuen uns, Content-Partner der Reihe zu sein und präsentieren euch hier die Interviews in schriftlicher Form. Wer lieber etwas auf die Ohren will, kann sich gerne die Interviews hier anhören.

Masha, wie sehr hat dich das Coronavirus erwischt?

Mich hat es tatsächlich ziemlich früh erwischt. Ich hatte eigentlich zwei Speaker-Aufträge – auf der ITB und auf einer Beauty-Messe – und die sind beide ausgefallen. Ich merke das in meinem Bereich – also Beauty, Fashion, Lifestyle – schon sehr stark dadurch, dass sehr viel Kooperationen On-Hold liegen und dass Werbekunden im Moment Angst haben, Werbung zu schalten, weil sie unsicher sind, wie Werbung im Moment ankommt. Für alles, was mit Mode zu tun hat, ist es im Moment vielleicht auch nicht der richtige Zeitpunkt.

Wie erfindest du dich, durch deine neugewonnene Zeit, neu?

Das Gute an meiner Tätigkeit ist, dass es nichts festgelegtes ist. Meine Arbeit beinhaltet auch viele Aufgaben und Content-Posts, die nicht bezahlt sind. Ich glaube, dass ist ähnlich wie bei einer journalistischen Tätigkeit: Es gibt immer Themen, die man aufgreifen kann und über die man schreiben kann. Ich kann immer etwas posten, ich kann immer Shootings machen oder Videos aufnehmen. Aber tatsächlich nutze ich die Freizeit im Moment dafür, mich ein bisschen besser im TikTok-Game zurechtzufinden.

Was sind deine Morgenroutinen?

Routinen sind das A&O. Ich stelle mir für jeden Morgen einen Wecker und stehe zwischen 7 und 7:30 Uhr auf und mache mir einen Kaffee. Aber im Moment erlaube ich es mir, danach mit dem heißen Kaffee wieder zurück ins Bett zu hüpfen und erstmal die Nachrichten zu lesen.

Gibt es ein Buch, das du empfehlen kannst?

Ich lese gerade „Flow“ von Mihaly Csikszentmihalyi. Das ist total spannend, weil es da viel um berufliche Neuorientierung geht. Sehr empfehlenswert.

Gibt es ein Learning, das du aus dieser neuen Situation ziehst?

Am Ende des Tages können wir schon allein daraus ein Learning ziehen, dass wir im Moment viel mehr Zeit haben, um uns mit uns selbst zu beschäftigen. Ich finde es total entspannend, im Moment kein FOMO (Anm. d. Red. „Fear of Missing Out“) zu haben und habe mir vorgenommen, mir in Zukunft mehr Zeit für mich und die Sachen, die mir Spaß machen, zu nehmen.


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