Nie mehr Langweile in der Quarantäne: Sieben Spiele für einen sinnvollen Zeitvertreib

Covid-19 fesselt uns an die eigenen vier Wände – doch die auferlegte Isolation muss nicht mit Frustration oder Langeweile verbunden sein. Wenn die Netflix-Liste abgearbeitet ist und alle noch eingeschweißten Bücher aus ihrer Plastik-Zwangsjacke befreit wurden, kann sich dem verstaubten Regal mit gestapelten Brett- und Kartenspielen zugewandt werden. Wir haben für euch sieben Spiele, die vergessen lassen, dass ihr den Abend eigentlich unfreiwillig am Wohnzimmertisch verbringt.

Munchkin 

Bei dem Kartenspiel schlachtet man mit Arschtritt-Stiefeln und einer toten Ratte am Spieß die gemeine Topfpflanze, den sabbernden Schleim oder den eigenen Kumpel ab. Munchkin reduziert das Erleben einer Dungeon-Erforschung auf das Wesentliche – also ganz ohne das nervige Rollenspiel. Am meisten Spaß macht das mit zwei bis fünf anderen Mitspielern. 

Die Siedler von Catan 

Nie findet man genügend Zeit für den Brettspiel-Klassiker. Mit der Ausrede ist jetzt Schluss. Heute Abend wird die Staubschicht vom Karton gewischt und mit Rohstoffen gehandelt was das Zeug hält.

Codenames

Bei dem Knobelspiel müssen die Agenten des eignen Teams anhand von Hinweisen entlarvt werden. Die Verfolgungsjagd kann schon zu zweit starten. 

Monopoly

Fast jede Stadt Deutschlands hat mittlerweile ihre eigene Edition. Ein Muss für alle, die mal wieder Lust auf einen Spielgeldregen und einen ordentlichen Familienstreit haben. 

Exit

Nur weil alle Escape-Rooms geschlossen sind, muss auf das Rätsel-Erlebnis nicht verzichtet werden. Bei einem EXIT-Game muss um mindestens genauso viele, wenn nicht sogar um zwei Ecken mehr gedacht werden.

Wizard

Das magische Kartenspiel gehört bereits zu den Klassikern. Die Regeln sind einfach: Stiche richtig oder falsch voraussagen – Plus- oder Minuspunkte kassieren – Freunde behalten oder verlieren. 

Houseparty 

Für alle die in Einzelhaft leben und denen dieser Beitrag nur noch einmal die eigene Einsamkeit verdeutlicht, hier eine App-Empfehlung: Houseparty. Sobald eure Freunde online kommen, könnt ihr einen gemeinsamen Raum betreten und neben dem normalen Videocall eine Runde Pictonary, Wer bin ich oder Cards against humanity spielen. 


Julia Heyroth

Julia ist die Ambivalenz auf zwei Beinen. Sie lebt einerseits mit Dinosauriern und Shakespeare in der Vergangenheit, ihr (seit drei Jahren) fast vollendeter Debüt-Roman spielt jedoch in der Zukunft. Sie wollte mit Lehramt etwas "Sicheres" studieren und ist jetzt blöderweise im Journalismus gelandet. Dort ist sie ganz nebenbei Mate-abhängig geworden und mit ihrer Tastatur verwachsen.

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