Warum ein Aquarium in Tokio darum bittet, mit seinen Aalen zu facetimen

Der Corona-Lockdown katapultiert nicht nur Menschen in Selbstisolation, sondern auch Tiere. Während im Shedd Aquarium in Chicago Pinguine die Gelegenheit nutzen, um die Gegend zu erkunden, werden die gefleckten Gartenaale im Sumida Aquarium in Japan Menschen gegenüber so langsam schüchtern.

Da sie menschliche Gesichter nicht mehr gewohnt sind, reagieren die Tiere mittlerweile scheu auf die Pfleger*innen. Laufen sie vorbei, verkriechen sich die Aale im Sand. Das macht es den Pfleger*innen schwierig zu kontrollieren, ob die Tiere gesund sind.

お願い人間のこと思い出して!「緊急開催!チンアナゴ顔見せ祭り!」

明日開催!!人がいないことに慣れてしまったチンアナゴ。近づくだけで穴に潜ってしまい、飼育スタッフが「元気かどうか」の確認が難しく困っています。みなさんの顔見せで、人間の存在を思い出すようご協力ください。https://www.sumida-aquarium.com/news/details/2236/#休園中の動物園水族館

Gepostet von すみだ水族館 am Samstag, 2. Mai 2020

Das Aquarium hat sich dafür eine besondere Lösung ausgedacht. Wenn man mit Freunden facetimen kann, dann wieso nicht auch mit Aalen? Vom 03. bis 05. Mai findet im Aquarium ein virtuelles „Face-Showing-Festival“ statt. Über Social Media bittet das Sumida Besucher*innen sich via FaceTime-App den Aalen zu zeigen, ihnen zu winken und mit ihnen zu sprechen – aber nur in moderater Lautstärke. Dafür wurden um das Aal-Aquarium fünf iPads aufgestellt.

Die Facetime-Aktion findet noch morgen von 10-14 Uhr japanische Zeit statt. Dann ist es hier leider zwischen 3 Uhr nachts und 7 Uhr morgens. Wer aber nicht schlafen kann, kann ja mal mit Aalen facetimen. Dafür muss man sich nur über eine der folgenden E-Mail-Adressen einwählen. Viel Spaß und grüßt die Aale von uns.

©Twitter/Sumida Aquarium

Wer sich einfach mal zur Entspannung Gartenaale anschauen möchte, bitteschön:


Business Punk Redaktion

Hier schreibt die Business-Punk-Redaktion. Mal er, mal sie, mal gar keiner. Ach und kauft unser Heft! Danke.

Zum Autor

Das können wir Dir auch empfehlen

placeholder
placeholder
placeholder