Ein Narzisst, Feigling und Gefährder: Statuen zeigen Trump, wie er wirklich ist

Normalerweise werden Denkmäler zur Ehrung von Persönlichkeiten geschaffen und gut sichtbar an Orten in der Öffentlichkeit platziert. Die Statuen von Filmemacher und Werbeproduzent Bryan Buckley, der das Künstlerkollektiv „Trump Statue Initiative“ initiiert hat, transportieren eine ganz andere Message: Sie stellen Präsident Trump bloß.

Die goldfarbenen Statuen in Washington D.C. zeigen ihn in seinen „narzisstischen, rassistischen oder eigennützigen Momenten“, wie es auf der Webseite des Kollektivs heißt. Sie wurden geschaffen, um die negativen Highlights seiner Präsidentschaft zu zeigen.

So hält eine Statue, „The Bunker“, den Moment fest, als er sich während Demonstrationen gegen Polizeigewalt vor der Regierungszentrale im Bunker des Weißen Hauses versteckte.

„Now Go Back to School“ zeigt Trump, wie er Kinder inmitten der Pandemie zurück in die Schule schicken möchte. „The Poser“ verewigt Trumps Pose mit der Bibel in der Hand vor der St. John’s Episcopal Church.

Buckley, der eigentlich für die Produktion von Superbowl-Werbungen bekannt ist, sagt gegenüber Ad Age über die Aktion: „Es ist ein persönliches Projekt. Jeder Teil unseres Lebens wird gerade verletzt.“ Weiter sagt er: „Ich hatte das Gefühl, das Beste, das wir tun könnten, ist es, diese sehr ehrlichen Statuen zu schaffen, damit die Welt genau sieht, wer er ist.“

Politische Messages sind wichtig, aber mann kann auch darüber streiten, ob Leute Zeit und GEld in derartige Projekte investieren sollten. Auf der anderen Seite werden Bewohner*innen der USA so nochmal vor der Wahl erinnert, wie egoistisch Donald Trump sich verhält.


Business Punk Redaktion

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