Täuschend echt: Satiremagazin disst Trump mit gefakter Sixt-Werbung

Donald Trump wird abgewählt und Sixt macht sich drüber lustig? Das jedenfalls lässt ein Bild vermuten, das am Wochenende die virale Runde machte.

Links das Weiße Haus, mittig der scheidende US-Präsident, rechts ein Sixt-LKW und darunter der Spruch „Wenn du spontan doch noch umziehen musst“ – typischer Sixt-Style eben. Allerdings stammt das Bild gar nicht von Sixt, sondern vom Satire-Magazin „Der Gazetteur“.

Auf LinkedIn stellt Christoph Assmann (Sixts Senior Executive für Online-Marketing) klar, dass diese Werbung nicht vom Autovermietungskonzern stammt: „‚Nein, die ist nicht von uns‘ – ein Satz, den ich dieses Wochenende sehr häufig sagen musste.“

Assmann weist darauf hin, dass im Bild ja sogar klein das Logo des Satire-Magazins zu sehen ist. Es befindet sich rechts neben dem LKW.

Außerdem verlinkt er ein altes Interview mit Vorstandschef Erich Sixt, der schon 2016 erklärt hatte, wegen drohender kostspieliger Klagen lieber keine Werbung mit Donald Trump machen zu wollen.

Trotzdem sei Assmann stolz, dass die Fälschung ja nur deswegen so gut funktioniert habe, weil der Sixt-Style so unverkennbar sei.

Recht hat er. Verglichen mit echten Sixt-Posts fällt das gefälschte Trump-Bild gar nicht auf:

Marketing vom Feinsten.


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