„The Sustainable City“: Dubai macht vor, wie nachhaltige Städte aussehen können

Wie kann eine nachhaltige Stadtentwicklung aussehen? Dubai hat da einen Masterplan. In „The Sustainable City“ werden folgende drei Säulen vereint: soziale, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit.

Ein Blick aus der Vogelperspektive lässt die City ziemlich blau aussehen. Grund hierfür sind die Solarzellen, die an allen Gebäuden angebracht sind. Bei der Stromversorgung wird nämlich auf saubere Energien gesetzt. Jegliches Abwasser der Stadt wird zudem wiederverwertet, Gebäude bestehen aus recycelten Materialien.

Es gibt fünf große Bereiche, die für das Wohnen vorgesehen sind. Zu jedem Cluster gehören Park-Zonen mit Solardach. Die Villen sparen im Vergleich zu gewöhnlichen Häusern 50 Prozent Energie. Das verbrauchte Wasser der Haushalte wird gefiltert und zur Bewässerung von Pflanzen genutzt.

Die Villen führen alle zu der grünen Lunge der Stadt, der urbanen Farm, die sich komplett durch die „Sustainable City“ zieht. Dort stehen elf Gewächshäuser, in denen Obst und Gemüse für die derzeit 2.700 Bewohner*innen angebaut wird.

60 Prozent der Flächen der City sind begrünt. Zwei künstliche Seen wurden aus aufbereitetem Grauwasser angelegt.

Natürlich gibt es auch eine Mall, Cafés, Restaurants, Bürogebäude und diverse Bildungseinrichtungen.

Großteile des nachhaltigen Viertels sind autofreie Zonen. In Sachen Fortbewegung wird auf Fahrräder und E-Mobilität gesetzt.

Um die Bewohner*innen zu einer Community zusammenzuschweißen, finden regelmäßig Events statt. Es gibt eine extra Joggingstrecke, Outdoor Fitness und Yoga. „The Sustainable City“ bekommt seit drei Jahren den Gulf Real Estate Award für „The Happiest Community“.

Toronto hat übrigens ein Exempel statuiert, wie die High-Tech-City der Zukunft aussehen könnte.


Business Punk Redaktion

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