Random & Fun Ritter Sport darf Tafel ohne Zucker nicht „Schokolade“ nennen

Ritter Sport darf Tafel ohne Zucker nicht „Schokolade“ nennen

Und täglich grüßt das Murmeltier: Der Limonadenhersteller Lemonaid wurde bereits zwei Mal für einen zu geringen Zuckergehalt in ihren Getränken beanstandet. Nun hat der Schokoladenhersteller Ritter Sport ein ähnliches Problem. Die neueste Sorte „Cacao y Nada“, was übersetzt soviel bedeutet wie „Kakao, sonst nichts“, darf wegen fehlendem Zucker nicht Schokolade genannt werden.

Wie die FAZ berichtet, muss laut der deutschen Kakaoverordnung zumindest ein kleines bisschen zugesetzter Zucker in der Schokolade vorhanden sein. Doch in der neuen Tafel Ritter Sport finden sich ausschließlich Teile der Kakaobohne. Zum Süßen benutzt Ritter Sport die Kakaofrucht, die die Kakaobohnen umhüllt.

Vorerst nur limitiert zu kaufen

„Wenn Wurst aus Erbsen sein darf, braucht Schokolade auch keinen Zucker. Aufwachen! Das ist die neue Realität.“, so der Ritter-Sport-Chef gegenüber der FAZ.

Das Produkt soll vorerst allerdings nur in limitierter Stückzahl auf den Markt kommen und für stolze 4,99 pro 57 Gramm verkauft werden. Grund für den vorerst hohen Preis sei auch das Verfahren zur Gewinnung der Süße aus der Kakaofrucht.

Bei einer normalen Schokoladenproduktion würde die Kakaofrucht einfach als Abfall weggeworfen werden. Die Innovation ist also nicht nur gut für unsere Gesundheit, sondern dient auch einer höheren Verwertungsrate der Kakaopflanze.

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