Random & Fun Corona-Bier setzt auf nachhaltige Verpackung aus Gerste

Corona-Bier setzt auf nachhaltige Verpackung aus Gerste

Dass der Inhalt des Corona-Biers mitunter aus dem Korn der Gerste gewonnen wird, ist weder Innovation noch eine Neuheit. Dass der Rohstoff für die Six-Pack-Verpackung allerdings aus der gleichen Pflanze wie das Bier gewonnen wird, schon. Die Brauereigruppe AB InBev, zu der Corona gehört, forschte dafür seit drei Jahren an einer nachhaltigeren Alternative zur herkömmlichen Kartonage, wie Businesswire berichtet.

Die neue Verpackung für Corona-Flaschen wird dabei aus Gerstenstroh gewonnen. Denn Stroh ist eigentlich ein Abfallprodukt der Landwirt:innen, das bei der Ernte des Gerstenkorns anfällt.

Mit der neuen Technologie schließt sich sozusagen der Kreislauf des Bieres: Zuerst wird das Gerstenkorn von der Pflanze getragen und nach der Verarbeitung trägt der Karton aus Gerstenstroh das Bier.

Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensidentität

Nachhaltigkeit liegt dabei in der DNA des Unternehmens, wie Felipe Amra, Global Vice President von Corona gegenüber Businesswire erklärt: „Corona ist eine Marke, die am Strand geboren wurde. Wir sind zutiefst mit der Natur verbunden und schätzen alles, was sie zu bieten hat. Deshalb wollen wir auch weiterhin unseren Teil dazu beitragen, sie zu schützen.“

Um aus dem Abfallprodukt eine Kartonage herzustellen, wird das Stroh zunächst durch bestimmten Aufschlussverfahren verarbeitet. Gemeinsam mit hundertprozentig recycelten Holzfasern wird daraus dann die Verpackung produziert.

Das soll laut Hersteller im Vergleich zur herkömmlichen Kartonage 90 Prozent Wasser sparen. Außerdem kann so ein eigentliches Abfallprodukt wiederverwendet und Holz-Ressourcen gespart werden.

Zunächst wird das nachhaltige Six-Pack in Südamerika getestet. Sollte der Test erfolgreich laufen, will das Unternehmen das Projekt global ausweiten.

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