Leadership & Karriere Der Krise zum Trotz: Startups stellen ein

Der Krise zum Trotz: Startups stellen ein

Die Corona-Krise hat die Zahl der Arbeitslosen hochgetrieben. Im Februar 2020 – vor dem ersten Lockdown – gab es mehr als eine halbe Million Arbeitslose weniger als 2021. Startups scheinen davon aber verschont zu bleiben. Der Digital-Verband Bitkom befragte dieses Jahr wieder Startups aus Deutschland nach der Zahl ihrer Beschäftigten. Das Ergebnis: Es werden mehr.

Hier sind die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst:

  • In den befragten Unternehmen gab es im Schnitt 24 Beschäftigte. 2020 waren es noch 21. Also ein Zuwachs trotz Krise.
  • Die Hälfte der Startups hat weniger als zehn Beschäftigte, ein Fünftel hat mehr als zwanzig.
  • 62 Prozent der befragten Startups schreiben unbesetzte Stellen aus.
  • Und sie haben im Schnitt drei Jobs zu vergeben.
  • Mehr als drei Viertel der Startups gehen davon aus, dass ihre Beschäftigtenzahl weiter steigen wird.

„Es ist ein gutes Zeichen, dass im vergangenen Corona-Jahr die Beschäftigtenzahl nicht reduziert wurde, obwohl viele Startups von der Krise wirtschaftlich hart getroffen wurden“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Und auch im Gesamtmarkt deutet sich eine positive Entwicklung an. „Im Mai zeigen sich erste Anzeichen für eine Besserung am Arbeitsmarkt. Die Folgen der Corona-Krise sind zwar immer noch sehr deutlich sichtbar, werden aber etwas kleiner.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, Anfang Juni.

Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 201 Tech-Startups in Deutschland vom 04. März bis 11. Mai 2021 online befragt.

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