Innovation & Future Haus aus dem Drucker: Wie 3D-Druck die Baubranche verändert

Haus aus dem Drucker: Wie 3D-Druck die Baubranche verändert

Seit dem 26. Juli steht das erste Haus Deutschlands aus dem 3D-Drucker in der Nordrhein-Westfälischen Kleinstadt Beckum. Dabei soll der 3D-Druck zukünftig die Baubranche nachhaltig verändern. Laut dem leitenden Bauunternehmen Peri soll der 3D-Druck den Bau effizienter machen.

Angefangen hat das Bauprojekt in Beckum am 17. September 2020. Die Bauzeit des 160 Quadratmeter großen Einfamilienhauses betrug also ingesamt knappe 10 Monate. Zum Einsatz kommt dabei laut Peri der schnellste 3D-Betondrucker weltweit, der 1 Meter pro Sekunde drucken kann.

Umweltfreundliche & kostengünstige Alternative?

Für den Druck des Hauses wird ein spezieller Beton genutzt, der für 3D-Drucker konzipiert wurde. Der große Vorteil daran: Kein Material wird unnötig verschwendet, außerdem fallen weniger Abfälle als bei einem herkömmlichen Bau an. Die 3D-Druck-Bauweise ist also nicht nur futuristisch sondern zusätzlich auch umweltfreundlich.

Das 3D-Druck-Wohnhaus besitzt ausschließlich abgerundete Ecken. Auch die viele Betonschichten aufeinander lassen das Haus von außen ungewöhnlich aussehen. In einem Instagram-Kommentar erklärt das Bauunternehmen, dass auch glatte Wände mit dem 3D-Drucker möglich seien.

Das zuständige Architekturbüro Mense & Korte erklärt außerdem, dass die Kosten durch das Pilotprojekt derzeit noch etwas höher sind. Für zukünftige Projekte sind die Zahlen laut eigener Aussage „vielversprechend“.

Das Bauunternehmen Peri kündigt auf der eigenen Webseite bereits das nächste 3D-Druck-Projekt an: Ein dreistöckiges Mehrfamilienhaus mit 380 Quadratmeter Wohnfläche im bayrischen Wallenhausen.

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