Productivity & New Work Hunde im Büro? Hier kommen Tipps von der Gründerin des Online-Shops Tierliebhaber

Hunde im Büro? Hier kommen Tipps von der Gründerin des Online-Shops Tierliebhaber

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Kommen wir abends von einem langen Arbeitstag nach Hause, sind die Vierbeiner die Ersten (und Einzigen), die uns fröhlich entgegenspringen. Dank ihnen verbessert sich unsere Laune immer wieder. Aber warum sind Hunde in den eigenen vier Wänden so beliebt und im Büro nicht?

Schließlich können Hunde im Office die Kreativität steigern – sagt Josefine Schmidt. Sie hat 2016 gemeinsam mit ihrem Co-Founder den Online-Markt für Futtermittel Tierliebhaber gegründet. Wir haben mit der Gründerin über Hunde im Büro gesprochen, wie sie das Teamwork stärken können und warum strenge Regeln dafür so wichtig sind.

Klar ist: Aktuell arbeiten auch die 25 Mitarbeiter:innen von Tierliebhaber noch hauptsächlich im Homeoffice. Die Erfahrungen, von denen Josefine Schmidt spricht, beziehen sich also überwiegend auf die Zeit im Büro vor der Pandemie.

Josefine, im Leipziger Büro von Tierliebhaber wart ihr bis letztes Jahr ein 17-köpfiges Team – davon zehn Mitarbeiter:innen und sieben Hunde. Wie kam es zu so vielen Vierbeinern im Büro?

Mein Co-Gründer Philipp und ich hatten selbst beide Hunde, insgesamt drei. Für uns gab es gar nicht die Option, keine Hunde mit ins Büro zu bringen. Klar, wir haben ja auch eine Futtermittel-Firma. Irgendwann kam die erste Mitarbeiterin dazu, die auch einen Hund besaß. Das passte einfach.

Es gab aber natürlich auch Mitarbeiter:innen, die es nicht gewohnt waren, Hunde um sich zu haben. Für uns war daher von Anfang an klar, dass wir Regeln brauchen, an die sich die Hundehalter:innen, das Team und die Hunde halten müssen. Dafür haben wir zu Beginn als Unterstützung eine Hundetrainerin mit ins Team genommen.

Tierliebhaber-Gründerin Josefine Schmidt mit zwei Hunden vor ihrem alten Shop.

Wie wurde die Hundetrainerin in den Büroalltag integriert?

Die Hundetrainerin ist sehr regelmäßig in unser Büro gekommen. Am Anfang ein Mal pro Woche und später dann alle zwei, drei Wochen. Das waren immer feste Slots, in denen sie mit Hunden und Teammitgliedern trainiert hat.

Wenn sich ein Unternehmen für Hunde im Büroalltag entscheidet: Wie sollte der erste Step aussehen?

Ich rate allen Unternehmen, die Hunde am Arbeitsplatz erlauben wollen, von Vornherein zu schauen, wie die Gegebenheiten sind, ob sich alle Teammitglieder damit wohlfühlen und welche Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen. Damit ein produktives Miteinander gegeben ist. Dadurch wurde es bei uns schnell zu einer ganz wertvollen Erfahrung.

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