Productivity & New Work Auslaufmodell? Die Büro-Immo-Umsätze gehen deutlich zurück

Auslaufmodell? Die Büro-Immo-Umsätze gehen deutlich zurück

Es passt gut in die Zeit des Home-Office: Bei den Wohnimmobilien werden immer krassere Preise gezahlt, bei Büros ist der Markt gedämpft. Das geht aus einem Marktbericht hervor, über den Zeit Online berichtet.

Darin steht, dass Büroflächen im Jahr 2020 für 15 Prozent weniger verkauft wurden als im Jahr davor. Bei der Anzahl der Immobilien beträgt der Rückgang 11 Prozent.

Das ist besonders interessant, weil es gegen den allgemeinen Trend des Immobilienmarktes geht. Der geht 2020 weiter durch die Decke, auf ohnehin schon überhitztem Niveau.

2020 flossen in Deutschland 310 Milliarden Euro für Immobilienverkäufe. Das war zwar nur ein Prozent mehr als 2019. Aber trotzdem Allzeitrekord. Dabei sind die Unterschiede von Region zu Region extrem.

In München müsste man für ein Haus mit 100 Quadratmetern Wohnfäche durchschnittlich 1,1 Millionen zahlen. In Teilen Ostdeutschlands, etwa dem Kyffhäuserkreis in Thüringen wären es nur 50.000 Euro. 22-mal weniger.

Dabei könnte der Move zum Home-Office durch die Pandemie gerade solche Regionen attraktiver machen. Sofern das Internet einigermaßen läuft, kann man ja heute viele Office-Jobs auch von Thüringen aus erledigen, selbst wenn das Büro in München liegt.

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