Innovation & Future 100 queere Mitarbeitende der katholischen Kirche outen sich im Fernsehen

100 queere Mitarbeitende der katholischen Kirche outen sich im Fernsehen

Man könnte meinen, dass im Jahre 2022 die eigene Sexualität Privatsache ist und niemanden etwas angeht, auch nicht den oder die Vorgesetzte:n.

Anders sieht es jedoch aus, wenn man für eine kirchliche Einrichtung arbeitet. Denn das kirchliche Selbstbestimmungsrecht ist in der Verfassung verankert. Das bedeutet, dass auch das Arbeitsrecht bei der Kirche weitgehend selbst bestimmt wird.

Die Kirche darf machen, was sie will

Und das führt leider auch heutzutage noch zu starker Diskriminierung und mitunter Kündigungen, wenn man selbst nicht heterosexuell und Cis ist. Dies thematisiert die neue Doku der ARD „Wie Gott uns schuf“.

In der Doku outen sich hundert Gläubige, die für die katholische Kirche arbeiten und erzählen von schrecklichen Vorkommnissen aufgrund ihrer Sexualität. Wie beispielsweise gefordert wird, dass sie nicht über ihre sexuelle Orientierung öffentlich sprechen dürfen. Oder wie Kündigungen aufgrund gleichgeschlechtlicher Ehen getätigt werden.

Out of Church

Die Doku läuft im Rahmen der Initiative „Out of Church“, einem Zusammenschluss von mehr als Hundert Gläubigen, die an die Öffentlichkeit gehen, um die arbeitsrechtlichen Bestimmungen der katholischen Kirche scharf zu kritisieren.

Die Doku läuft heute Abend um 20:30 auf ARD. Man kann sie jedoch bereits jetzt in der ARD-Mediathek anschauen. Das Internet läuft bereits heiß – wir haben daher einige Tweets zu der Doku für euch herausgesucht:

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