Innovation & Future Die Zukunft von Dienstwagen & Co.: Fünf Herausforderungen für die Fuhrparks von morgen

Die Zukunft von Dienstwagen & Co.: Fünf Herausforderungen für die Fuhrparks von morgen

Logistik und Mobilität sind unterschätzte Unternehmensbereiche, denen frisch eine Disruption widerfährt – darum starten wir im Februar unsere neue Serie Intelligentes Flottenmanagement. Schaut immer wieder hier rein und folgt uns auch auf Instagram, um zu erfahren, wie es im Bereich Fuhrparks weitergehen wird.

Ein wichtiger – und oft übersehener – Bestandteil eines jeden Unternehmens ist die firmeneigene Flotte an Dienstwagen oder Lieferfahrzeugen. Die ist ein Ausweis, dass immerhin eine gewisse Größe erreicht wurde: Das Sales-Team ist gewachsen, die Pflegeeinheit hat ihren Radius vergrößern können, als Auslieferer ist man Partner eines großen Logistikers oder gleich eines internationalen Retailers geworden.

Doch wie der gesamte Bereich Mobilität befinden sich auch Fuhrparks in einem großen Transformationsprozess. Wir beleuchten daher dazu fünf Aspekte des Wandels, die man als Unternehmerin oder Verantwortlicher auf dem Schirm haben sollte.

Steigen wir gleich ein:

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1. Umstellung auf E-Mobilität
Keine Überraschung: Der Megatrend der Elektrifizierung des Antriebs macht gerade an großen Fuhrparks keinen Halt. Und die neue Technologie bringt neue Fragen mit sich: Soll man eigene Ladeinfrastruktur auf den Hof bauen? Lädt man Fahrzeuge stets voll – oder reicht eine teilweise Ladung, je nach Tag und Route, um die Prozesse zu beschleunigen? Welche neuen Spezialisierungen benötige ich bei zukünftigen Mitarbeitern? In unserer Serie werden wir beleuchten, dass nicht nur schlicht Fahrzeuge ausgetauscht werden. Die Umstellung birgt die Chance, den ganzen Bereich einer datengetriebenen Veränderung zu unterziehen. Wo gestern noch selbstgebaute Excel-Modelle oder gar eselohrige Zettelwirtschaft waltete, können bald KMUs auf optimierende Next-Level-Verwaltungssoftware zugreifen. Und die hat es in sich, wie die nächste Passage zeigt.
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2. Wust an neuen Tools
Junge, agile und schlaue Anbieter versprechen gerade, die eben beschriebene Transformation zu begleiten – oder gar gleich größtenteils in die Hand zu nehmen. Vimcar, Panion, Mobexo, und, und, und… Es ist die wahrgewordene Prophezeiung, die seit einigen Jahren durch die Wirtschaft geistert: In der Zukunft werden alle Unternehmen Tech-Firmen sein, die zufällig die eine oder eben die andere Branche bespielen. Je nachdem, wo der gerade interessanteste Zielmarkt vorhanden ist. Für Verantwortliche bedeutet dies natürlich, dass man sich in diese neuen, oft fremden Services und Digital-Tools einarbeiten muss. Oder zumindest neue Teams gründet, die das auf sich nehmen. Schöner Nebenaspekt: Wer die Wahl zwischen den Anbietern hat, darf sich umgarnt fühlen, Stichwort „Wine and Dine“ – daran hat sich auch in Zeiten der Übergänge nicht viel geändert.
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3. Spezialisierung der Verantwortlichen
Gerade schon mit „neuen Teams“ angesprochen: Das Fuhrparkmanagement wird demnächst in neue Hände fallen. Es ist ohnehin oft ein Bereich des Betriebs, der stiefmütterlich behandelt wird. Die Flotten werden nicht selten von der Office-Managerin mitverwaltet – oder einfach dem Kollegen, der nicht schnell genug abgelehnt hat. Das sorgte auch oft für eine hohe Fluktuation der Verantwortlichkeiten. Mit neuen Software-Tools zur Verwaltung soll aber einerseits eine schnelle Einarbeitung gewährleistet werden – niemand hat die Möglichkeit, sich im laufenden Betrieb einen Monat Zeit zu nehmen, um sich einzuarbeiten. Andererseits sprechen neue, leistungsfähigere und komplexere Verwaltungsprogramme aber auch einen neuen Typus Angestellen an: jemand, der eine Freude an Verwaltung mitbringt und sich darüber hinaus auch in Tech-Produkte und datengetriebene Optimierung einarbeiten will.
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4 . Die Flotte als Asset wahrnehmen
In kommenden Artikeln zur Serie Flottenmanagement werden wir ganz besonders an dieser Stelle ins Detail gehen. So viel sei verraten: Wer es schafft, seinen Fuhrpark lean und data-driven aufzustellen, kann auf enorme Weise Kosten reduzieren. Dies ist der wahrscheinlich reizvollste Aspekt, runtergebrochen auf das Wesentlichste. Doch auch als Signal kann eine Umstellung und Erneuerung dienen: Wer seinen Fuhrpark etwa auf E-Mobilität umstellt, kann einfache PR-Punkte für sich verbuchen. Die Gegenwart scheint alles und jeden zu belohnen, der die Buchstaben G, R, E, E, und N in seine Mitteilungen einbaut. Die Anfangsinvestition kann sich auszahlen, wenn man sich geschickt als zukunftstragendes Unternehmen zu verkaufen weiß – dank E-Flotte.
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5. Immer noch: die allerletzte Meile
In den letzten Jahren und Monaten wurden immer mehr neuartige Logistik-Fahrzeuge auf den Straßen sichtbar, alle Fahrzeuggattungen scheinen auf Liefer- und Personentransporttauglichkeit durchgetestet zu werden: Klar, der Pkw und die altehrwürden Lkws. Aber eben auch das E-Bike mit Lastenfunktion und der City-Scooter. Und wer schon einmal von einem Gorillas-Mann mit Longboard unter dem Arm an der Tür begrüßt wurde, den überrascht nicht mehr viel. Zuletzt kamen noch Mini-Fahrzeuge wie die von Ono hinzu – ein-Personen-Vehikel, die schmal genug sind, um auf Fahrradwegen unterwegs sein zu dürfen. Diese Konzepte wollen in großen Unternehmen irgendwann alle erfasst und getrackt werden, optimiert eingesetzt und zugeteilt sein. Wie funktioniert das? Welche Rolle spielt dabei der Datenschutz? Und an welchen konkreten Lösungen arbeiten derzeit schlaue Köpfe?

Weitere spannende Beiträge zum Thema Intelligentes Flottenmanagement findet ihr auf unserer Themenseite.

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