Life & Style Fritz Meineckes Expedition: 100 Prozent Luftfeuchtigkeit, 30 Grad, überall Mücken

Fritz Meineckes Expedition: 100 Prozent Luftfeuchtigkeit, 30 Grad, überall Mücken

Fritz Meinecke dürfte den Meisten spätestens seit der zweiten Staffel seines Youtube-Formats „7 vs. Wild“ ein Begriff sein. Erst kürzlich kündigte der Bushcrafter die dritte Staffel des Erfolgsprojektes an. Doch zunächst startet auf dem Streamingdienst Discovery+ ab dem 19. April die zwölfteilige Doku-Serie „Fritz Meinecke – Facing the Unknown“.

Darin begibt sich der Survival-Youtuber gemeinsam mit altbekannten Freunden auf die wildesten Expeditionen und Challenges: Rein in den Dschungel von Papua, mit Kamelen durch die Sahara oder ein Trip in die Eiswüste Grönlands. Wie gefährlich die Dreharbeiten für das Team wirklich waren und wie man sich mit Einwohner:innen aus dem Dschungel verabredet? Darüber haben wir mit ihm vor der Ausstrahlung gesprochen.

Wie unterscheidet sich die Umsetzung deiner eigenen Formate zu dem Projekt mit Discovery+?

Bei meinen eigenen Projekten sind natürlich viel weniger Leute involviert. Das macht es einfacher, Entscheidungen zu treffen. Wenn man so etwas für einen Streaminganbieter produziert, ist es schon von der Struktur völlig anders.

Das heißt genau?

Du hast einen Sender wie Discovery+, der wiederum eine Produktionsfirma beauftragt. Dann hast du noch einen Host vor der Kamera, der auch gewisse Ansprüche hat. Da treffen viele Welten aufeinander. Man muss darauf achten, dass man am Ende alle Beteiligten abholt.

Wie läuft die Planung von so einer Show ab?

Der Titel heißt ja: „Facing the Unknown“. Genauso war es in vielen Fällen auch. Klar kannst du in Deutschland viele Sachen organisieren. Auf der anderen Seite der Welt sieht es dann meistens ganz anders aus. Wir mussten in jeder Folge und Destination sehr viel improvisieren. Gerade wir Deutschen haben so eine Mentalität: Wir planen das mit Timings und genauem Briefing und dann wird das so umgesetzt. Das interessiert woanders aber niemanden.

Was waren die größten Herausforderungen beim Dreh?

Sprache und Kommunikation waren häufig ein großes Hindernis. Ab und an unterstützen uns Dolmetscher. In anderen Fällen hieß es aber im Vorhinein: Die können auch Englisch. Vor Ort hat sich dann herausgestellt, dass niemand Englisch spricht.

Fritz Meinecke
(© Digital Dre Media)

Und die Zuverlässigkeit, die ich eben schon angesprochen hatte. Wir hatten anfangs einen Plan für eine Woche. Irgendwann haben wir dann nur noch für höchstens 24 Stunden geplant. Da muss man dann flexibel sein. In Papua im Dschungel besitzt niemand eine Uhr. Aber gerade da, wo es eben anders läuft als bei uns, wird’s erst richtig spannend.

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