Life & Style Chefkoch bei Burger King: Muss man dafür kochen können?

Chefkoch bei Burger King: Muss man dafür kochen können?

Mit der „King’s Selection“ will Burger King als Fast-Food-Kette ein Fine-Fast-Food-Erlebnis schaffen. Dafür soll die Qualität des Fleisches und die Raffinesse der Rezepte herkömmliche Burger-King-Burger überbieten. Eine echte Qualitätsoffensive also?

Erst vor wenigen Monaten geriet die Kette durch investigative Recherchen des Team Wallraffs unter Druck. Der Vorwurf lautetet unter anderem, dass echtes Fleisch auf vegan deklarierten Burgern landete. Als Reaktion darauf veränderte das Unternehmen die Panade des Chicken-Ersatzes. Darin finden sich nun Kräuter, die die Pattys auch von außen sichtbar unterscheiden.

Zum Launch ihres neuesten Premium-Burger, dem „King’s Crunchy Pepper Chicken“, lädt Burger King Pressevertreter:innen in eine Filiale nach Hamburg ein, um sich selbst vom Geschmack und der Qualität zu überzeugen. Und um mit Chefkoch Tim Lenke sowie CMO Klaus Schmaeing über ihre Premium-Strategie und die Arbeit in der Küche zu quatschen.

Was unterscheidet eure Premium-Burger von euren herkömmlichen Burgern?

Tim Lenke: Das Fleisch auf den Premium-Burgern ist aus deutscher Herkunft. Das Chicken-Patty wird außerdem aus einer ganzen Hähnchenbrust geformt.

Klaus Schmäing: Wir versuchen in der „King’s Selection“ Kombinationen anzubieten, die man im ersten Moment nicht von einer Fast-Food-Kette wie Burger King erwarten würde. Brioche Bun, Rucola oder eine Harissa-Soße: Sowas kennt man eher von kleinen Burgerketten wie Burgermeister oder The Bird.

Denkt ihr, ihr könnt mit ihnen mithalten?

Klaus: Ich bin durchaus der Überzeugung, dass wir mit dem ein oder anderen Burger aus dem Premiumsegment mit den kleineren Ketten mithalten können.

Kommt die Zielgruppe von diesen kleineren Burger-Restaurants denn überhaupt zu euch?

Klaus: Die Frage ist eher: In welchen Situationen gehst du wohin? Wir wissen schon, dass Burger King eher dann besucht wird, wenn man eben schnell etwas essen will.

Tim, du bist der Chefkoch hier. Wie wird man denn Chefkoch bei Burger King? Muss man dafür kochen können?

Tim: Es hilft, wenn man kochen kann. Ich bin gelernter Koch und habe auch als Küchenchef in der gehobenen Küche gearbeitet. Meine ganze berufliche Laufbahn war ich in der Food-and-Beverage-Szene unterwegs. Als Chefkoch bei Burger King sollte man immer offen für Neues sein, gute Geschmacksnerven haben und natürlich Fast-Food lieben.

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