Productivity & New Work Studie: Gen Z ist offener gegenüber Mehrgenerationen-Teams als Boomer

Studie: Gen Z ist offener gegenüber Mehrgenerationen-Teams als Boomer

Über die Gen Z am Arbeitsmarkt wird viel diskutiert. Während manche Studien und Unternehmen sie als arbeitsscheu, zu anspruchsvoll, illoyal, fordernd und wählerisch bezeichnen, sagen andere Studien: Die Gen Z will Karriere machen und ist motiviert – wenn die Arbeitsbedingungen stimmen.

So oder so: Verschiedene Generationen müssen im Unternehmen in Koexistenz leben und arbeiten. Das Marktforschungsinstitut YouGov hat im Auftrag von Atlassian 274 Entscheidende in Unternehmen befragt sowie 2.096 Büroangestellte in Deutschland. Die Interviews zum Thema „Zusammenarbeit“ fanden online statt. Dabei wurden die Teilnehmenden in Altersgenerationen aufgeteilt:

  • Babyboomer-Generation, geboren zwischen 1946 und 1964
  • Generation X, geboren zwischen 1965 und 1979
  • Generation Y / Millennials, geboren zwischen 1980 und 1994
  • Generation Z, geboren zwischen 1995 und 2010

Mit jüngeren Entscheidenden und Arbeitnehmenden sind Teilnehmende gemeint, die der Generation der Millennials oder der Generation Z angehören. Und die scheinen laut den Ergebnissen offener gegenüber Mehrgenerationen-Teams als Boomer. Die Gen Z und Y sprechen sich für informelle Mittagsmeetings (49 Prozent) und gemeinsame Trainings vor Ort (54 Prozent) oder virtuell (38 Prozent) aus, um als Team zusammenzuwachsen. Allerdings erachtet die Boomer-Generation Trainings vor Ort (37 Prozent) oder virtuell (8 Prozent) nicht als besonders wertvoll.

Nur 23 Prozent der Boomer sind überzeugt, durch Mehrgenerationen-Teams persönlich wachsen zu können. Bei den Millennials sind es 37 Prozent, bei der Gen Z sind es 41 Prozent. Vor allem beim Thema Humor zeigen die Ergebnisse große Unterschiede auf. Etwa jeder vierte junge Arbeitnehmende hat keinen guten Draht zu seinen Kolleg:innen. Demnach gaben 43 Prozent der Befragten der Gen Z an, traurig zu sein, wenn Kolleg:innen ihren Humor nicht teilen. Bei Boomern traf das auf 17 Prozent zu.

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