Productivity & New Work Der Workation-Trend und seine wachsende Bedeutung für Mitarbeitende

Der Workation-Trend und seine wachsende Bedeutung für Mitarbeitende

Arbeiten, wo andere Urlaub machen. Workation ist ein neuer Trend in der Berufswelt und immer mehr Unternehmen ermöglichen es. Denn dank digitaler Vernetzung können Menschen heute flexibel von Ferienorten aus arbeiten.

Dieser Trend ist besonders in der kalten Jahreszeit spürbar, wenn längere Aufenthalte im warmen Süden gefragt sind. Doch während es manchmal so scheint, als sei die Workation ein neuer Trend der jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, zeigt eine neue Studie nun, dass sich das Konzept durch alle Generationen zieht und auch bei den Älteren immer beliebter wird.

Jeder zweite Arbeitnehmende kann Workation nutzen

Die Studie untersuchte die Einstellung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zum mobilen Arbeiten aus dem Ausland. Die Hälfte der Befragten gibt an, in ihrem Job die Möglichkeit zu einer Workation zu haben – das zeigt, für wie relevant dieser Trend bereits heute in der Unternehmenslandschaft erachtet wird. Von diesen dürfen 18 Prozent sogar außerhalb der EU arbeiten. Jeder Dritte gibt in der Studie an, keine Möglichkeit zur Workation zu haben. Interessanterweise kennen 18 Prozent der Befragten die Richtlinien ihres Unternehmens bezüglich Workations gar nicht, was möglicherweise darauf zurückzuführen ist, dass diese Regelungen nie offiziell kommuniziert wurden. 

Normalerweise wird in Unternehmen für Workations eine Richtlinie erstellt, die unter anderem festlegt, wie viele Tage ein Mitarbeitender aus dem Ausland arbeiten darf. Die im Rahmen der Studie befragten Arbeitnehmenden, die Homeoffice aus dem Ausland praktizieren dürfen, bekommen heute im Durchschnitt 40,5 Tage pro Jahr gestattet, was deutlich mehr ist als noch im Vorjahr (30,3 Tage) und nahe dem liegt, was sich die Mitarbeitenden wünschen (43,5 Tage).

Die Bedeutung von Workation im Vergleich zu anderen Benefits

Doch wie wichtig ist Workation im Vergleich zu anderen Benefits? Für mehr als ein Viertel der Beschäftigten zählt sie zu den drei attraktivsten Zusatzleistungen eines neuen Arbeitgebenden. Damit landet mobiles Arbeiten im Ausland auf dem vierten Platz der bevorzugten Zusatzleistungen, während flexible Arbeitszeiten, Gewinnbeteiligungen und Prämien sowie freie Getränke beziehungsweise bezuschusstes Essen die Top-3-Leistungen sind.

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