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„Relevanz bedeutet auch, mal anzuecken.“ Warum sich die 9:16 Awards nicht verstecken

Adil Sbai 9:16 Awards
Adil Sbai
Erschienen
Lesezeit6 Min · 1.102 Wörter
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Ein Vorwurf war, dass einige Awards zu sehr nach Netzwerk, Reichweite und PR gehen – wie reagierst du auf die Kritik?

Kritik ist wichtig, solange sie differenziert geführt wird. Natürlich ist Sichtbarkeit Teil des Games, aber wir achten darauf, dass sie nicht zum einzigen Kriterium wird. Viele unserer Preisträger hatten keine Millionen-Follower, aber eine starke Message. Wir hinterfragen intern regelmäßig, wie wir die Balance halten – und verbessern uns von Jahr zu Jahr. Ich war gestern im Austausch mit Alicia Joe und hab sie gefragt, was sie konkret anpassen würde: Konkret fiel ihr auch nichts ein. Es wie bei der Demokratie, der zweitbesten Herrschaftsform. Die beste? Gibt es nicht.

Wer entscheidet eigentlich wirklich – die Community oder die Academy? Und wie transparent ist der Auswahlprozess?

Beides fließt zu jeweils 50% ein und genau das macht die 9:16 Awards besonders. Gremium und Academy kuratieren, diskutieren, bewerten. Wir kommunizieren den Prozess offen, von der Nominierung bis zur finalen Auswahl. Wir veröffentlichen übrigens auch alle Zahlen und geben allen Creatorn und Artist Mgmts Einblick in Tool und Mechanik. Transparenz ist ein Dauerauftrag, deshalb arbeiten wir daran, das noch greifbarer zu machen.

Portrait Max Anzile

Max Anzile

Max Anzile hat die Social Media Pirates direkt aus der Uni heraus gegründet. Aus der Agentur ist die Holding Pirates World entstanden, die heute drei Bereiche bündelt: Social Media, Performance Marketing mit Black Flag Performance und künstliche Intelligenz mit der KI-Agentur AI Pirates. Max arbeitet täglich mit KI, entwickelt eigene Produkte damit und begleitet Unternehmen in der KI-Beratung. Er sieht in der Technologie vor allem Chancen und nutzt sie als Werkzeug, das gute Arbeit schneller und besser macht.