Tech & Trends Der Dienstwagen als dein Workation-Vehikel: So klappt’s

Der Dienstwagen als dein Workation-Vehikel: So klappt’s

Dr. Daniel Mai ist Associate Director Insights beim kanadischen Beratungsunternehmen Human Futures Studio. Für seinen Job kann der Berliner von überall auf der Welt aus arbeiten: „It’s work, just from a nicer place“, fasst er seinen Workation-Ansatz zusammen.

„Nach Jahren des exzessiven Carsharings habe ich mich für einen eigenen Wagen entschieden“, sagt Mai. Anlass für die Entscheidung war eine Workation Anfang des Jahres in Costa Rica. Dort hatte er einen Monat lang Zugriff auf einen Mietwagen und lernte die andauernde Verfügbarkeit eines eigenen Wagens zu schätzen.

Mai, der die erste ethnografische Arbeit zu Erinnerungskultur in Unternehmen verfasste, besorgte sich einen Kombi, in den er die wichtigsten Tools für professionelles Arbeiten von überall aus packte.

Wichtig: Bei dem Wagen entschied er sich für eine Ausstattung mit Business- und Privacy-Paket: „Die Heckscheiben sind dunkler verglast, und die Scheiben hinten haben einen Sonnenschutz – so sieht man nicht gleich, was alles im Kofferraum ist.“

Mais Office-Pro-Setup passt tatsächlich unter die Abdeckung des Kombis und ist überall aufbaubar. Er erprobte es neulich erst bei einem Roadtrip über Alpenpässe nach Österreich. Hier die einzelnen Bestandteile:

Für Mai ist das Workation-Modell ein Weg in eine bessere Zukunft der Arbeit, ohne dabei in New-Work-Esoterik zu landen: „Du siehst die Welt und bist trotzdem produktiv – wenn nicht noch produktiver“, sagt er über seine Erfahrungen in Costa Rica und Portugal. „Ich hatte auch mehr Energie.“ Mai nahm sich vor, jeden Tag vier Stunden zu arbeiten, danach eine größere Pause einzulegen, um dann am Nachmittag wieder zu arbeiten. Die Auszeiten mitten am Tag gestaltete er mit Wanderungen, Entdeckungstouren oder einem Ausflug in eine Stadt.

Die Kunden sind – auch dank des professionellen Setups – bei seinem Workation-Modell an Bord. Neulich hat Mai sich eine Yacht gemietet und eine Woche auf der Müritz gearbeitet, komplett mit Videocalls. Seine Erfahrung: „Auf der Müritz hatte ich besseres Internet als Zuhause.“

Weitere spannende Beiträge zum Thema Intelligentes Flottenmanagement findet ihr auf unserer Themenseite.

Das könnte dich auch interessieren