Tech & Trends KI im Marketing: Diese Fehler kosten dich ab August richtig Geld

KI im Marketing: Diese Fehler kosten dich ab August richtig Geld

Der EU AI Act bringt seit Februar 2025 neue Pflichten für alle, die KI nutzen – besonders im Marketing. Experten raten: Schulen statt scheuen, kennzeichnen statt verstecken, und den Menschen im Loop behalten.

Der EU AI Act macht keine Ausnahmen. Egal ob Konzern oder Startup – wer in Europa KI entwickelt, verkauft oder einsetzt, muss sich an die neuen Regeln halten.

Seit Februar 2025 gelten die ersten Vorgaben, darunter die Pflicht zur Mitarbeiterschulung. Weitere Regelungen folgen im August 2025, manche erst ein Jahr später. Für Marketingteams, die längst auf KI-Tools setzen, bedeutet das: Compliance wird zum neuen Kreativpartner.

KI im Marketing: Meist unkritisch, aber nicht regellos

Im Marketing fallen die meisten KI-Anwendungen in die niedrigeren Risikoklassen 3 und 4 des AI Acts. „Im Marketing sind die meisten KI-Lösungen völlig unkritisch“, erklärte Rechtsanwalt Christian Kuss in einem Webinar des Bundesverbands Marketing Clubs (BVMC), wie „bvmc.de“ berichtet. Dennoch gibt es klare Regeln: KI-generierte Inhalte wie Deepfakes müssen seit August 2025 gekennzeichnet werden. Chatbots müssen sich als Maschinen zu erkennen geben. Die Experten im BVMC-Webinar verglichen den AI Act mit der Einführung der DSGVO.

„Die Herausforderungen im Zusammenhang mit der DSGVO sind viel höher als zum Thema KI. Deshalb sind wir gut vorbereitet“, betonte Sandro Reinhardt, Vorstandsmitglied der DG Nexolution, laut „bvmc.de“. Viele Unternehmen können auf bestehende Dokumentations- und Schulungsroutinen aufbauen.

Zwischen Schulungspflicht und Innovationsfreiheit

Seit Februar 2025 müssen Unternehmen, die KI einsetzen, ihre Mitarbeiter schulen. Doch wie genau diese Schulungen aussehen sollen, bleibt offen. Kai Michael Schäfer, Geschäftsführer von KMS Projects, sieht darin mehr Chance als Last: „Mit oder ohne Gesetz ist es sinnvoll, seine Mitarbeitenden zum Thema Künstliche Intelligenz und zu KI-Anwendungen zu schulen.“ Die Schulungen sollten technische Grundlagen, rechtliche Rahmenbedingungen und ethische Aspekte umfassen, so „absatzwirtschaft.de“. Alle drei Experten im Webinar waren sich einig: Die größte Hürde ist die Angst vor Fehlern.

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