AnlagePunk EAMD: Einstieg in Europas Defense-Tech-Boom – mit Mega-Discount für Kleinanleger

EAMD: Einstieg in Europas Defense-Tech-Boom – mit Mega-Discount für Kleinanleger

Europas Defense-Tech-Start-ups sind für Privatanleger meist unerreichbar – die Bewertungen explodieren, doch an der Börse ist wenig zu holen. Mit der EAMD European AeroMarine Drones AG (WKN: 661195, ISIN: DE0006611957) gibt es nun einen seltenen Sonderfall: Während institutionelle Investoren die Kapitalerhöhung zu 8 Euro je Aktie zeichnen, notiert der Kurs im Freiverkehr knapp über 2 Euro. Was nach Marktfehler klingt, könnte für Kleinanleger zum Einstiegsticket in einen strategischen Zukunftsmarkt werden.

Europa rüstet auf. Nicht mit Stahlhelmen, sondern mit Software, Sensorik und Flugplattformen. Dual-Use-Technologien – also Systeme, die sowohl zivil als auch militärisch eingesetzt werden können – sind zum strategischen Hotspot zwischen Sicherheitspolitik, Künstlicher Intelligenz und Industriepolitik geworden. Milliarden fließen in Drohnen, autonome Systeme und Aufklärungstechnologie. Gleichzeitig entstehen neue europäische Defense-Tech-Champions, deren Bewertungen längst die Milliardenmarke überschreiten – für Privatanleger jedoch meist unerreichbar, weil sie nicht an der Börse notiert sind.

Einzig börsennotierter Drohnenplayer

Genau hier entsteht eine seltene Konstellation: Mit der EAMD European AeroMarine Drones AG gibt es aktuell nur einen einzigen deutschen Drohnenplayer aus diesem Segment, der börsennotiert ist – und dessen Aktie gleichzeitig deutlich unter Buchwert gehandelt wird. Während institutionelle Investoren im Rahmen einer laufenden Kapitalerhöhung zu 8 Euro je Aktie einsteigen, können Kleinanleger die Aktie an der Börse knapp über 2 Euro erwerben. Ein Preisunterschied, der Fragen aufwirft – und Chancen eröffnet.

Defense-Tech-Boom ohne Börsenzugang

Der Markt, in dem sich EAMD bewegt, ist hochdynamisch. Unternehmen wie Quantum Systems, Helsing oder Destinus prägen aktuell das europäische Defense-Tech-Narrativ: Dual-Use-Drohnen, KI-gestützte Aufklärung, autonome Systeme. Die Bewertungen dieser Unternehmen liegen bei mehreren Milliarden Euro, der Zugang bleibt jedoch Venture Capital, strategischen Investoren und Staaten vorbehalten. Börsenzugänge? Fehlanzeige. Für Privatanleger existiert dieser Boom bislang fast ausschließlich als Schlagzeile – nicht als Investment.

EAMD als Brückenbauer der Luftfahrt

EAMD nimmt hier eine Sonderrolle ein. Das Berliner Unternehmen ist keine klassische Drohnenfabrik, sondern eine börsennotierte Beteiligungs- und Technologiegesellschaft mit Fokus auf Dual-Use-Drohnen, Aufklärungsflugzeuge und modulare Luftfahrtsysteme. Das Geschäftsmodell kombiniert Beratung, Konfiguration und Vertrieb von Drohnensystemen mit strategischen Beteiligungen an Herstellern. Ziel ist es, Brücken zwischen klassischer Luftfahrt und unbemannten Systemen zu bauen – genau dort, wo zivile Nutzung, Sicherheitsanforderungen und militärische Anwendungen ineinandergreifen.

Bild: EAMD Explorer – ein bemannt-unbemanntes Aufklärungsflugzeug

Ein zentraler Baustein ist die Mehrheitsbeteiligung an der RS Eagle AG. Dort entstehen Flugzeugsysteme wie der EAMD Explorer, der sowohl bemannt als auch unbemannt betrieben werden kann und Reichweiten von bis zu 3.000 Kilometern erreicht. Ergänzt wird das Portfolio durch besonders geräuscharme Aufklärungsplattformen wie die EAMD Whisper sowie kompakte, taktische Drohnenmodelle für kurzfristige Einsätze. Es geht nicht um Massenware, sondern um spezialisierte Systeme für Grenzüberwachung, maritime Aufklärung, Sicherheitsbehörden und militärische Nutzer.

Bild: EAMD Whisper – leise Aufklärungsplattform

Ukraine-Kooperation als strategischer Hebel

Besonders strategisch ist die neue Entwicklungskooperation mit einem ukrainischen Partner. Gemeinsam arbeitet EAMD an einem modularen, kosteneffizienten Dual-Use-Drohnensystem. Während ein europäisches Entwicklerteam die zivile Variante entwickelt und zertifiziert, übernimmt der ukrainische Partner die militärische Optimierung, Flugtests und NATO-Qualifizierung. Der erste in Europa gebaute Prototyp soll im Frühsommer 2026 fliegen, parallel dazu wird eine Produktion in der Ukraine aufgebaut. Ein erstes Patent ist bereits angemeldet.

Produktive Anomalie an der Börse

Vor diesem Hintergrund wirkt der aktuelle Börsenkurs wie ein Anachronismus. Die Kapitalerhöhung wird mit einer Prämie von rund 15 Prozent auf den Buchwert durchgeführt, professionelle Investoren zeichnen bei der SMC Bank zu 8 Euro je Aktie, Mindestticket 100.000 Euro, Bezugsrecht ausgeschlossen. Gleichzeitig notiert die Aktie im Freiverkehr deutlich darunter. Ursache sind geringe Liquidität, Altlasten aus gescheiterten Übernahmen, juristische Auseinandersetzungen mit Kleinaktionären und der starke Hype-Crash nach 2022. Inzwischen sind die Klagen abgewiesen, operative Projekte konkretisiert, der Kurs hat sich vom Tief erholt – der Abschlag bleibt.

Konstruktiver Marktfehler für Kleinanleger mit Seltenheitswert

Genau hier entsteht ein seltener Marktfehler. Großinvestoren können nicht über die Börse kaufen, weil die Stückzahlen fehlen. Kleinanleger hingegen können – und tun dies aktuell zu einem Preis, der unter Buchwert, unter Kapitalerhöhungspreis und weit unter früheren Analystenschätzungen liegt. Ein asymmetrisches Chancen-Risiko-Profil, wie es an der Börse nur selten entsteht.

Spekulatives Investment mit Rabattpotential

Das Investment bleibt spekulativ, volatil und risikoreich. Doch während Europa seine sicherheitstechnologische Souveränität neu definiert und Milliarden in Dual-Use-Technologien fließen, eröffnet sich hier ein Zugang, den es in dieser Form kaum ein zweites Mal gibt: ein Einstieg in einen strategischen Zukunftsmarkt – mit hohem Abschlag für Kleinanleger.

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