Drive & Dreams Schweizer Präzision auf zwei Rädern

Schweizer Präzision auf zwei Rädern

Mehr Reichweite, mehr Leistung, mehr Anspruch: Auf der IFA 2025 zeigte VMAX, wie ernst man Mikromobilität nehmen kann, wenn Schweizer Ingenieursdenken auf urbane Realität trifft. Geschäftsführer Max Engel denkt Innovation jedoch weiter – nicht nur auf zwei Rädern, sondern auch in Köpfen und Arbeitsmodellen.

VMAX wirkt wie die Antwort auf viele Kinderkrankheiten der Branche. Was war die größte Frustration, die Sie zur Gründung oder Weiterentwicklung motiviert hat?
Unsere Gründung war weniger von Frustration getrieben, sondern von Potenzial. Der E-Scooter hatte durch das Sharing-Modell schnell ein schlechtes Image – man sah ihn in Flüssen, auf Gehwegen, als Ärgernis. Dabei steckt in ihm enormes Mobilitätspotenzial: Er ersetzt viele Kurzstrecken mit dem Auto und ist eine sinnvolle Ergänzung im persönlichen Mobilitätsmix. Wir wollten zeigen, dass der E-Scooter mehr kann – und mit einem hochwertigen Produkt beweisen, dass er seinen festen Platz zwischen Auto, E-Bike und Co. verdient hat.

Wenn wir fünf Jahre in die Zukunft springen – wie sieht die Mobilität in der Stadt aus, und welchen Platz nimmt VMAX darin ein?

Ich glaube, Städte werden den Autoverkehr weiter zurückdrängen. Weniger PKW, mehr Raum für Fahrräder und Micromobility – das wird das Straßenbild prägen. E-Scooter werden dabei eine zentrale Rolle spielen, vor allem im privaten Gebrauch. Sharing bleibt für spontane Fahrten, aber der eigene Scooter wird fester Bestandteil des Alltags. VMAX wird mit seinen leistungsstarken und langlebigen Modellen eine feste Größe in diesem neuen Mobilitätsmix sein.

Mehr Reichweite, mehr Leistung, mehr Anspruch: Auf der IFA 2025 zeigte VMAX, wie ernst man Mikromobilität nehmen kann, wenn Schweizer Ingenieursdenken auf urbane Realität trifft.
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Welches Feature Ihrer Roller verstehen Ihrer Meinung nach noch zu wenige Kunden?
Weniger ein Feature, mehr ein Prinzip: den Wert von gutem Service. Viele schauen beim Kauf nur auf den Preis und merken erst später, dass Support, Ersatzteile oder Reparaturmöglichkeiten fehlen. Wir legen bei VMAX großen Wert auf Ersatzteilverfügbarkeit, betreiben ein eigenes Service-Center in Holzkirchen und arbeiten mit einem deutschlandweiten Fachhändlernetz. Wer einen VMAX kauft, bekommt also nicht nur Leistung, sondern auch langfristige Betreuung. Das ist einer der wichtigsten Pain Points der Branche: ein Scooter ohne Service ist wie eine Capri-Sonne ohne Strohhalm – das führt schnell zu Frust.

Was treibt Sie morgens an – Marktanteile, bessere Technologie oder ein verdammt gutes Fahrgefühl?
Ein bisschen von allem. Natürlich wollen wir wirtschaftlich erfolgreich sein, aber der größte Antrieb ist, unseren Kundinnen und Kunden ein großartiges Produkt zu bieten – mit starkem Fahrgefühl und zuverlässiger Qualität. Wer einmal einen VMAX gefahren ist, versteht, was wir meinen. Es geht um Freude an Mobilität – und um das gute Gefühl, etwas Besseres auf die Straße zu bringen.

Wenn Sie heute noch mal anonym einen Roller anderer Marken fahren müssten – was würde Sie sofort stören?
Vermutlich zuerst die fehlende Leistung. Unsere Roller sind kraftvoll, solide und machen einfach Spaß. Bei vielen anderen Modellen merkt man schnell, dass sie da nicht mithalten. Auch Haptik und Materialqualität sind ein Thema – wo wir Metall verbauen, ist anderswo oft Plastik. Und beim Design bin ich Purist: klare Linien statt bunter Verkleidungen. Kurz gesagt: wir haben mehr Leistung, mehr Stil ein ganz anderes Fahrgefühl.

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