Startup & Scaling Eustella will ChatGPT killen – mit Agenten-KI aus Wien für die Massen

Eustella will ChatGPT killen – mit Agenten-KI aus Wien für die Massen

Ein Wiener Startup greift nach 133 Millionen europäischen KI-Nutzern, die bisher amerikanische Software füttern. Eustella verspricht das, was Siri nie war: eine KI, die wirklich etwas kann.

Europa hat ein KI-Problem – aber nicht das, was alle denken. Der Kontinent zählt 133 Millionen aktive KI-Nutzer, fast doppelt so viele wie die USA [Trending Topics].

Trotzdem fließen über 90 Prozent aller Prompts nach Übersee. Jede Frage, jede Anfrage, jeder Datenpunkt landet bei OpenAI, Anthropic oder Google. Das Wiener Startup eustella will diesen Datenabfluss stoppen – mit einer ChatGPT-Alternative, die ab April 2026 startet.

Von OpenClaw für Nerds zu KI-Agenten für alle

Eustella setzt nicht auf klassische Chatbots, sondern auf Agentic AI – virtuelle Assistenten, die komplette Aufgaben eigenständig erledigen. Spotify-Playlists kuratieren, Kalender managen, News zusammenfassen, Finanzen analysieren. „Wir bauen das Startup, das der österreichische OpenClaw-Erfinder Peter Steinberger bauen würde, wäre er in Europa geblieben“, sagt CEO Matteo Rosoli laut Trending Topics. Während OpenClaw als technisches Experiment für Early Adopter brilliert, soll eustella die gleiche Funktionalität mit einer Oberfläche liefern, die selbst Digital Immigrants verstehen. Die Smartphone-App startet als Closed Beta für iPhone und Android.

User können KI-Agenten erstellen, nutzen und teilen – ganz ohne Programmierkenntnisse. Geplant sind Integrationen mit den beliebtesten europäischen Apps. Das Versprechen: Siri, aber funktionsfähig.

Souveränität als Geschäftsmodell

Die Zahlen sprechen für europäische Hunger nach lokalen Lösungen: 65 Prozent der Europäer bevorzugen Software von europäischen Anbietern, ein Drittel nutzt sie bereits, ein weiteres Drittel plant den Wechsel. Eustella setzt auf europäische Server und Open-Source-Modelle – ein direkter Konter gegen die Datensammelwut aus dem Silicon Valley.

Das Geschäftsmodell folgt dem bekannten Muster: Freemium-Start, später kostenpflichtige Premium-Tiers und Enterprise-Lösungen für KMUs und Konzerne. Kollaborative Features sollen Communities ermöglichen, gemeinsam Agenten zu nutzen und zu teilen. Backing kommt von den österreichischen Business Angels Hansi Hansmann und Hermann Futter – keine Unbekannten in der Wiener Startup-Szene.

Business Punk Check

Europäische KI-Souveränität klingt sexy, aber Hand aufs Herz: Wir haben diese Geschichte schon dutzendfach gehört. Ob Gaia-X, europäische Cloud-Initiativen oder lokale Social-Media-Alternativen – der Friedhof gescheiterter „europäischer Champions“ ist voll. Das Problem ist nicht die Technologie, sondern das Timing und die Execution. Eustella hat einen Vorteil: Der Fokus auf Agentic AI ist clever gewählt. Während OpenAI und Anthropic noch Chatbots perfektionieren, könnte Europa hier einen echten Differenzierungsfaktor finden. Die eigentliche Frage: Sind Europäer bereit, für Datenschutz auf Features zu verzichten? Oder bleibt es bei der bekannten Diskrepanz zwischen Umfragewerten und tatsächlichem Nutzerverhalten? Eustella muss nicht nur technisch liefern, sondern auch kulturell überzeugen – dass Privacy mehr wert ist als der nächste ChatGPT-Hype.

Häufig gestellte Fragen

Was unterscheidet eustella von ChatGPT?

Eustella setzt auf Agentic AI – virtuelle Assistenten, die komplette Aufgaben eigenständig erledigen, statt nur zu chatten. Dazu kommen europäische Server, Open-Source-Modelle und Integration mit lokalen Apps. Der Fokus liegt auf Privacy by Design statt Datensammlung.

Wann startet eustella?

Die Closed Beta für iPhone und Android beginnt im April 2026. Interessierte können sich bereits jetzt auf die Warteliste eintragen unter eustella.com für frühen Zugang.

Wer steckt hinter eustella?

Das Wiener Startup AI Newsrooms Technology GmbH entwickelt eustella unter CEO Matteo Rosoli. Unterstützt wird das Projekt von den österreichischen Business Angels Hansi Hansmann und Hermann Futter.

Wie will eustella Geld verdienen?

Zunächst als Freemium-Modell, später mit kostenpflichtigen Premium-Versionen und speziellen Enterprise-Lösungen für KMUs und Großunternehmen. Kollaborative Community-Features sind ebenfalls geplant.

Quellen: Trending Topics, Trending Topics, Xing, Trendingtopics, It-boltwise, Startbase, Podcasts, Finanznachrichten, Trendingtopics

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