Das ist die neue Business Punk: It’s a Match!
Keine Seite ist mehr wie sie war: Wir haben die Business Punk in den vergangenen Monaten einmal komplett gedreht. Neue Optik, neue Dramaturgie, neue Rubriken und Formate, neue Stimmen – und gleichzeitig wieder mehr von jener frechen DNA hervorgeholt, mit der die Business Punk einst gestartet ist. Am 19. September erscheint unsere große Relaunch-Ausgabe unter dem Motto „It’s a Match“. Und die ist voll. Sehr voll.
Von Deborah Landshut
Wir haben in den vergangenen Monaten kräftig umgebaut: Optik, Dramaturgie und Rubriken wurden überarbeitet, neue Formate und Autor:innen sind dazugekommen. Aber: Es wird nicht alles anders, sondern eben anders anders – Start-ups, Tech, Wirtschaft, Finanzen, Politik und Lifestyle bleiben das inhaltliche Fundament. Gleichzeitig haben wir jene freche, unangepasste DNA wieder rausgekratzt, mit der Business Punk mal gestartet ist und wofür diese absolute Love Brand steht. Wir sind spitzer, selbstironischer, humorvoller und meinungsstärker geworden. Wir nehmen Business ernst. Uns selbst aber nicht immer.
Denn Business darf Spaß machen. Und Business ist mehr als Wirtschaft und Arbeit: Es ist vor allem auch ein Lifestyle und ein Mindset. Es geht um Menschen, die etwas vorhaben, Unternehmen aufbauen, investieren, Neues ausprobieren, scheitern, wieder anfangen und Erfolg wollen. Und natürlich auch darum, was passiert, wenn der Laptop irgendwann zugeklappt wird. Work hard, play hard. Das passt doch zusammen. Das war schon immer Business Punk. Wir playen jetzt nur auch härter.
Kylie Jenner, André Schürrle und jede Menge Matches
Was noch passt? Das Motto unserer Relaunch-Ausgabe – „It’s a Match“. Und wir haben einige gefunden.
Auf unseren zwei Split-Covern stehen zwei sehr unterschiedliche Geschichten: Kylie Jenner trifft auf Meta AI Glasses – und damit Beauty, Fashion und Celebrity auf KI und Tech. Jenner hat mit 18 angefangen, Lip Kits zu verkaufen und daraus ein Milliarden-Business aufgebaut. Heute ist sie längst Unternehmerin in verschiedenen Branchen und zeigt ganz nebenbei, wie selbstverständlich Business und Popkultur inzwischen zusammengehören.
André Schürrle musste sein neues Match dagegen erst finden. Nach dem Ende seiner Fußballkarriere mit gerade einmal 29 Jahren tastete der Weltmeister sich ins Investmentgeschäft vor, verbrannte sich dabei auch mal die Finger und musste herausfinden, was nach der Profiliga kommt. Heute baut er mit Dryll seine eigene Hydration-Brand auf und meint dabei scherzhaft über sich selbst: „Ich bin ein absoluter Amateur-Unternehmer.“ Wir haben ihn in Berlin zum Interview getroffen und gleichzeitig direkt eine Podcastfolge mit ihm aufgenommen!
Damit beginnen die Matches in unserer Ausgabe aber erst: Wir bringen Autos und Kunst zusammen und schauen uns an, warum die Verbindung längst weit über ein schick lackiertes Art Car hinausgeht. Unsere Head of Mobility, Susie von den Stemmen, beleuchtet weiterhin im großen Auto-Special alles rund um das Thema Mobility – und hat mit ihrer neuen Kolumne noch einen Platz für ihre pferdestarke Meinung bekommen. Im Tech-Teil beschäftigt sich u.a. unser Podcast Host und Silicon Valley Experte Carsten Puschmann mit Europas technologischer Souveränität und dem Stockholm Syndrom, das wir Europäer in Sachen Tech mit den internationalen Märkten zu haben scheinen.
Und dann geht es um Märkte, die gerade entstehen – und die man jetzt auf dem Schirm haben sollte. In unserer Story „The Handmaid’s Scale“ schauen wir auf den Milliardenmarkt rund um die menschliche Fortpflanzung – und auf die Med-Start-ups, die gerade die Weichen rund um die Zukunft der Fruchtbarkeit stellen.
Im Medfake-Interview mit Andreas Arntzen wiederum geht es um eine sehr reale Gefahr: organisierte Kriminalität, Deepfakes und gefälschte Medikamente – und einen Markt, bei dem digitale Täuschung im schlimmsten Fall tödlich endet. Der Medienmanager holt dieses Thema deshalb gerade auf die politische Agenda.
Das ist vielleicht die beste Kurzfassung dessen, was wir mit der neuen Business Punk vorhaben: Wirtschaft dort suchen, wo sie gerade entsteht. Verbindungen herstellen, die nicht immer offensichtlich sind. Und Themen so erzählen, dass man sie auch lesen will, wenn man nicht schon beruflich jeden Tag damit zu tun hat.
Mehr Haltung, mehr Überraschung, mehr Business Punk
Auch innerhalb des Hefts haben wir vieles neu sortiert. Es gibt verstärkt kurze, schnelle Einstiege, überraschende Perspektiven und mehr Platz für die Menschen hinter den Zahlen. Wir sprechen über Scheitern, ohne daraus die nächste Erfolgsfloskel zu bauen. Wir treffen Menschen mit Jobs, von denen man nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt. Wir verbinden Karriere mit Persönlichkeit, Mobility mit Kultur, Geld mit dem Leben, das man damit führen möchte.
Und wir holen Stimmen ins Heft, die eine eigene haben. Anja Rützel gehört dabei fast schon zur Familiengeschichte: Sie hat die Business Punk einst mitentwickelt und lässt ihrer spitzen Feder in unserem „Horrorscope“ ab jetzt freien Lauf und wirft dort einen satirischen Blick in den Business- und Finanzhimmel.
Tom Kummer übernimmt die letzte Seite und darf dort ganz offiziell das tun, womit er einst berühmt und berüchtigt wurde: Interviews erfinden. Seine Interviews haben garantiert nie stattgefunden, geben aber ehrliche Antworten auf die Fragen, die sich sonst keine:r zu stellen traut. Zum Auftakt „spricht“ der legendäre Skandal-Autor mit Jens Spahn.
Und auch Schriftstellerin und Autorin Mirna Funk bekommt einen Platz in der neuen Business Punk und schreibt pointierte Meinungsstücke, die nicht darauf angelegt sind, allen zu gefallen, sondern Texte, über die man diskutieren will.
Die neuen Cover im Überblick:

Die beiden Extras on top: She’sPunk und AnlagePunk
Nein, das ist es immer noch nicht gewesen: In unserer großen Ausgabe gibt’s noch zweimal 52 Seiten extra: She’sPunk und AnlagePunk sind Teil des Haupthefts und zusätzlich separat als Magazine erhältlich.
Eigentlich sollte es She’sPunk nicht brauchen. Frauen gründen Unternehmen, führen Konzerne, machen Politik, investieren, entwickeln Produkte und bauen Marken. Sie machen Business. Punkt. Und selbstverständlich finden sie deshalb überall in Business Punk statt. Trotzdem braucht es leider noch immer besondere Sichtbarkeit für Frauen – und für Themen, bei denen das Geschlecht eben doch einen Unterschied macht. Genau dafür gibt es She’sPunk. Auch oder gerade in einem Heft, das zum großen Teil von Männern gelesen wird!
Dabei wollten wir nicht 52 Seiten darüber machen, was alles schlecht läuft. Sondern vor allem zeigen, wie es gehen kann: Unsere vier Split-Cover stehen dafür auf sehr unterschiedliche Weise. Marina Hoermanseder hat aus ihrer unverwechselbaren Ästhetik eine Marke und ein smartes Business gebaut, das von Beziehungen zu anderen Brands lebt. Isabelle Tambue und Yvonne Wutzler führen mit Essence und Catrice zwei deutsche Beauty-Brands an die Spitze. Dorothee Bär spricht darüber, warum Deutschland es sich nicht leisten kann, auf die Hälfte seiner klügsten Köpfe zu verzichten und ihren Einsatz als Schirmherrin des L’Oréal und UNESCO Förderpreises „For Women in Science“. Und Menschenrechtsaktivistin und Kriegsreporterin Düzen Tekkal erzählt uns im Interview, wie aus Wut Haltung, eine Organisation und Veränderung werden.
Gleichzeitig wird es konkret: Wie lässt sich die Motherhood Penalty aushebeln? Was bringen Mentoring und die richtigen Netzwerke wirklich? Wie wird aus finanzieller Unabhängigkeit echte Freiheit? Wir treffen Frauen, die Antworten gefunden haben, Abkürzungen kennen und ihr Wissen weitergeben. Nicht als Patentrezepte für die perfekte Karriere – sondern als Beweise dafür, dass es eben auch anders geht.
Und in AnlagePunk sprechen wir über Geld. Laut. Es geht ums investieren, gründen, wachsen, Vermögen aufbauen, neue Technologien finanzieren – oder ein Unternehmen komplett neu erfinden. Denn am Ende steht hinter fast jeder großen unternehmerischen Idee auch die Frage: Was ist sie wert – und wer ist bereit, in ihre Zukunft zu investieren?
Unser Cover-Protagonist Jordi Romero hat darauf gerade eine 150-Millionen-Dollar-Antwort bekommen. Mit Factorial hat er ein Milliardenunternehmen aufgebaut, 150 Millionen Dollar frisches Kapital eingesammelt und baut seine bisherige HR-Software jetzt zur AI-first-Plattform um. Eine Wette auf die Zukunft – und übrigens auch auf Deutschland.
Von der ersten eigenen Immobilie bis zur 150-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde ist es ein weiter Weg. In diesem Heft liegen beide erstaunlich nah beieinander.Und genau so mögen wir Finanzen.
Und das ist erst der Anfang
Unser Relaunch endet natürlich nicht auf der letzten Printseite.
Auf der Website, auf Instagram und LinkedIn, in unseren Newslettern und Podcasts wird in den kommenden Monaten deutlich mehr passieren. Die neuen Rubriken, Themen und Formate aus dem Heft werden dort regelmäßig weitergeführt, neu erzählt und um eigene digitale Formate ergänzt.
Die neue Business Punk ist deshalb nicht einfach ein neues Heft. Es ist der Startpunkt für das, was wir mit der Marke insgesamt vorhaben.
Und das ist alles Teamwork. Christa Catharina Müller, unsere neue Managing Editor, hat die redaktionelle Weiterentwicklung in den vergangenen Monaten mit ihrem wertvollen Input und Know-How vorangetrieben. Sie war zuvor Chefredakteurin der absatzwirtschaft und stellvertretende Chefredakteurin bei Meedia und bringt nicht zuletzt eigene Relaunch-Erfahrung mit. Gemeinsam mit unserer neuen Art Direction, der erfahrenen Magazinmacherin Vanessa Urban (Mareike Tonollo zuvor hat die ersten Grundsteine für die neue Optik von Business Punk gelegt) unserem Team aus Redaktion, Digital, Social und Vermarktung haben wir in den vergangenen Monaten sehr viel verändert – und noch einiges vor.
Ein Match fehlt noch
Wenn man eine ganze Ausgabe unter „It’s a Match“ stellt, kommt man an einem Match allerdings nicht ganz vorbei: meinem eigenen mit Business Punk.
Ich komme aus dem Lifestyle-Bereich. Jetzt mache ich seit einigen Monaten als neue Chefredakteurin hier „in Business“. Klang für manche erst einmal nicht nach dem offensichtlichsten Match. Für mich schon.
Denn Business ist Lifestyle. Es bestimmt, wie wir arbeiten, was wir aufbauen, wofür wir Geld ausgeben, worüber wir diskutieren und was uns antreibt. Wirtschaft und Finanzen sind keine Parallelwelt – sie stecken in unserem Alltag, unseren Entscheidungen und unseren Ambitionen.
Und vielleicht passt auch deshalb einiges ganz gut: Ich arbeite gern und viel. Ich mag Menschen, die etwas vorhaben. Menschen, die gründen, aufbauen, investieren und gestalten. Ich finde Erfolg spannend, aber die Geschichten dahinter meistens noch spannender. Vor allem muss man sich für ihn nicht schämen, im Gegenteil, man darf sich auch selbst auf die Schulter klopfen! Und ich glaube, dass man über Milliarden-Finanzierungen genauso klug und unterhaltsam sprechen kann wie über Autos, Kunst, Karriere oder den besten Drink danach. Business Punk und ich? Ist also ein Match. Und ich brenne für diese Love Brand nach so kurzer Zeit schon lichterloh.
Und freue mich darauf, dass ihr endlich seht, woran wir die vergangenen Monate getüftelt haben. Wir hoffen, es matcht auch mit euch!
Die neue Business Punk erscheint am 19. September.

Debborah Landshut, Chefredakteurin Business Punk