AnlagePunk Bitcoin-ETF oder direkt in BTC investieren? Die Krypto-Entscheidung

Bitcoin-ETF oder direkt in BTC investieren? Die Krypto-Entscheidung

Die Schattenseiten der Fonds-Variante

Bei aller Bequemlichkeit bringen Bitcoin-ETFs erhebliche Einschränkungen mit sich. Der gravierendste Nachteil: Anleger erwerben keine echten Coins, sondern lediglich Anteile, die deren Wertentwicklung widerspiegeln. Der intrinsische Wert fehlt.

Hinzu kommt das Emittentenrisiko – scheitert der Fondsanbieter, können die Anteile wertlos werden. Nicht zu vernachlässigen sind zudem die Verwaltungsgebühren, die die Rendite schmälern.

Besonders relevant für deutsche Anleger: Aufgrund der UCITS-Richtlinien, die ein Mindestmaß an Diversifikation fordern, sind reine Bitcoin-ETFs in Deutschland nicht zugelassen. Dies schränkt die Zugänglichkeit erheblich ein.

Direktinvestment: Maximale Kontrolle, maximale Verantwortung

Der direkte Kauf von Bitcoin bietet unbestreitbare Vorteile für selbstbestimmte Anleger. Wer Coins direkt erwirbt, erhält die volle Kontrolle über seine digitalen Assets und kann diese nicht nur als Anlage, sondern auch als Zahlungsmittel bei akzeptierenden Stellen einsetzen.

Ein weiterer Pluspunkt: Direktinvestments in Bitcoin unterliegen unter bestimmten Bedingungen nicht der Abgeltungssteuer, da die Coins nicht als klassische Währung gelten. Zudem entfallen die Verwaltungsgebühren, die bei ETFs anfallen.

Die Vorteile des Direktinvestments im Überblick:

  • Vollständige Verfügungsgewalt über die eigenen Coins
  • Keine Management- oder Verwaltungsgebühren
  • Unabhängigkeit von börslichen Handelszeiten
  • Potenzielle steuerliche Vorteile

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