Business & Beyond Schüsse in Burladingen: Rätsel um Grupp-Einlieferung ins Krankenhaus

Schüsse in Burladingen: Rätsel um Grupp-Einlieferung ins Krankenhaus

Ex-Trigema-Chef Wolfgang Grupp (83) liegt im Krankenhaus – zeitgleich gab es einen mysteriösen Polizeieinsatz mit einer Schussverletzten Person in Burladingen. Die Hintergründe bleiben im Dunkeln.

Am Morgen nach dem Tag der offenen Tür bei Trigema herrscht Unruhe in Burladingen. Der bekannte Textilunternehmer Wolfgang Grupp Senior befindet sich im Krankenhaus – während gleichzeitig Berichte über einen rätselhaften Polizeieinsatz im Umfeld des Unternehmens kursieren. Die spärlichen offiziellen Informationen werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten.

Morgendlicher Alarm und Rettungshubschrauber-Einsatz

Gegen 5 Uhr morgens rückten Polizei und Rettungskräfte in Burladingen aus. Nach Informationen des Zollern-Alb-Kuriers soll es im Umfeld der Firma Trigema eine Person mit Schussverletzungen gegeben haben. Die Polizei bestätigte auf Nachfrage lediglich, dass eine verletzte Person per Rettungshubschrauber in eine Klinik transportiert wurde. Zu den genauen Umständen hält sich die Behörde bedeckt.

„Wir haben den Vorfall überprüft. Es gab keine Hinweise auf eine Straftat“, lautet die knappe Auskunft der Polizei, wie „Schwäbische“ berichtet. Der Fall sei damit für die Ermittler erledigt – keine Fremdeinwirkung, kein weiterer Kommentar. Die Kriminalpolizei soll dennoch Befragungen in der Nachbarschaft des Grupp’schen Privatanwesens durchgeführt haben.

Grupp währenddessen im Krankenhaus

Parallel wurde bekannt, dass sich der 83-jährige Ex-Trigema-Chef im Krankenhaus befindet. Unternehmenssprecherin Nicole Haderer bestätigte gegenüber Medien: „Wolfgang Grupp Senior befindet sich derzeit im Krankenhaus. Es geht ihm altersentsprechend gut.“

Die Pressesprecherin geht auf Nachfragen nicht ein, ob es sich bei der verletzten Person um Wolfgang Grupp handelte oder ob auf dem Privatgelände des Textilunternehmers tatsächlich Schüsse gefallen sind. Die „Südwest Presse“ berichtet, Ermittler hätten Anwohnern gegenüber von einem „Unfall“ gesprochen.

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