briefing · Content Creator 2025

Content kills Celebrity: Wie IShowSpeed, Druski & Ms Rachel die Entertainment-Industrie umkrempeln

Diese Influencer regieren in 2025
Business Punk by KI Diese Influencer regieren in 2025
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Lesezeit4 Min · 784 Wörter

„Rollingstone“ kürt die 25 einflussreichsten US-Creator 2025 – mit überraschenden Ergebnissen. Während IShowSpeed mit 135 Millionen Followern die Spitze erobert, zeigt die Liste, wer wirklich die digitale Aufmerksamkeitsökonomie beherrscht.

Die Aufmerksamkeitsökonomie hat neue Herrscher. Mit beeindruckenden Reichweiten, strategischem Community-Management und millionenschweren Deals definieren Content Creator die digitale Landschaft neu.

Die Zeitschrift „Rollingstone“ hat jetzt die 25 einflussreichsten Creator der USA für 2025 gekürt – eine Liste, die zeigt, wer im digitalen Aufmerksamkeitskampf die Nase vorn hat.

Die neue Creator-Elite: Wer dominiert das digitale Spielfeld?

Die Analyse basiert auf harten Metriken: Follower-Zahlen über alle Plattformen, Engagement-Raten und Audience-Wachstum im vergangenen Jahr.

Zusätzlich floss die redaktionelle Einschätzung des „Rollingstone“ in die Bewertung ein, wie das Magazin berichtet. Bemerkenswert: Die Liste enthält ausschließlich Persönlichkeiten, die ihre Karriere im Internet begannen – klassische Prominente sucht man vergebens.

Der Thron gehört IShowSpeed: 135 Millionen Follower und kontroverse Strategien

An der Spitze steht IShowSpeed (bürgerlich: Darren Watkins Jr.), der mit seinen Dauer-Livestreams und Gaming-Content eine beeindruckende Followerschaft von 135 Millionen Menschen aufgebaut hat.

Der erst 20-jährige Streamer hat laut „Rollingstone“ seinen Kindheitsspitznamen und seine Leidenschaft für Videospiele in ein globales Livestreaming-Imperium verwandelt. Trotz wiederkehrender Kontroversen gelingt es ihm, kontinuierlich ein Millionenpublikum zu erreichen und seine Position als führender Content-Stratege zu festigen.

Platz 2 und 3: Comedian und Kinder-Content als Erfolgsrezepte

Den zweiten Platz sichert sich Comedian Druski (Drew Desbordes) mit 28,4 Millionen Followern. Seine humorvollen Sketche und satirischen Charakterdarstellungen auf Instagram führten zu Kooperationen mit Musikgrößen wie Drake und Jack Harlow, wie „Rollingstone“ dokumentiert.

Überraschend stark positioniert sich auf Platz drei Ms Rachel (Rachel Griffin Accurso), die mit Kinder-Content während der Pandemie durchstartete und heute 27,8 Millionen Follower erreicht. Sie nutzt ihre Plattform auch für soziales Engagement, etwa für LGBTQ+-Rechte.

Die Top 10 im Überblick: Von Gaming bis Politik

Die weiteren Plätze der Top 10 zeigen die Vielfalt erfolgreicher Content-Strategien. Twitch-Streamer Kai Cenat (Platz 4) plant laut „Rollingstone“ künftig eigene Shows und Filme zu produzieren und erreicht bereits 80,1 Millionen Follower. Die Multitalent-Creatorin Quenlin Blackwell (Platz 5) kooperiert mit Luxusmarken wie Burberry und Microsoft. Auf Platz 7 rangiert MrBeast (Jimmy Donaldson) – der mit 871,6 Millionen Followern eigentlich die größte Reichweite aller gelisteten Creator hat.

Seine Platzierung zeigt, dass die reine Followerzahl nicht allein entscheidend war. Politischer Kommentator Hasan Piker (Platz 8) beweist mit 10,5 Millionen Followern, dass auch gesellschaftskritische Inhalte im Creator-Ökosystem funktionieren. Die Top 10 komplettieren OnlyFans-Model Camilla Araujo (Platz 9) mit 18,5 Millionen Followern und Podcast-Star Alex Cooper (Platz 10), deren Format „Call Her Daddy“ laut „Onlinemarketing“ mehr als 250 Millionen Streams verzeichnet.

Alix Earle: Vom TikTok-Star zum Multimedia-Unternehmen

Auf Platz 21 findet sich Alix Earle, die trotz „nur“ 13,2 Millionen Followern als „most marketable personality“ auf TikTok gilt.

Die 24-jährige Lifestyle-Creatorin entwickelt laut „Rollingstone“ kontinuierlich neue Formate und transformiert ihren Podcast „Hot Mess With Alix Earle“ in ein video-orientiertes „Vlogcast“-Format. Ihre Strategie: Authentizität und starkes Storytelling in einer übersättigten Content-Landschaft.

Business Punk Check

Der Creator-Hype verdeckt eine unbequeme Wahrheit: Die meisten Content-Karrieren scheitern innerhalb von 18 Monaten. Die Top 25 repräsentieren weniger als 0,001% aller Creator. Während IShowSpeed mit 135 Millionen Followern glänzt, kämpfen Millionen andere mit Algorithmus-Änderungen und Burnout. Die wahre Innovation liegt nicht in der Follower-Maximierung, sondern in nachhaltigen Geschäftsmodellen abseits der Plattform-Abhängigkeit. Die nächste Creator-Evolution kommt nicht von TikTok-Stars, sondern von denen, die eigene Medienunternehmen aufbauen. Alix Earles Transformation vom TikTok-Account zum „Vlogcast“-Format zeigt die Richtung: Wer überleben will, muss vom Content-Creator zum Medien-Entrepreneur werden. Für Marken bedeutet das: Investiert nicht in kurzfristige Reichweite, sondern in Creator mit klarer Business-Vision und plattformunabhängigen Assets.

Häufig gestellte Fragen

  • Warum steht IShowSpeed an der Spitze, obwohl MrBeast mehr Follower hat?
    Die „Rollingstone“-Bewertung basiert nicht allein auf Followerzahlen, sondern berücksichtigt auch Engagement-Raten, Wachstum im letzten Jahr und redaktionelle Einschätzungen zur Relevanz. IShowSpeed zeigt ein besonders dynamisches Wachstum und hohe Engagement-Werte trotz seiner „nur“ 135 Millionen Follower.
  • Welche Content-Strategie funktioniert aktuell am besten?
    Die Top 10 zeigt, dass verschiedene Ansätze erfolgreich sein können: Live-Streaming (IShowSpeed), Comedy (Druski), Kinder-Content (Ms Rachel) und politischer Kommentar (Hasan Piker). Entscheidend ist eine klare Positionierung und konsequente Audience-Bindung über mehrere Plattformen hinweg.
  • Wie monetarisieren die Top-Creator ihre Reichweite?
    Die erfolgreichsten Creator setzen auf diversifizierte Einnahmequellen: Werbedeals (Quenlin Blackwell mit Burberry), eigene Produktlinien (MrBeast), Investitionen (Alix Earle bei SipMargs) und Medienkooperationen (Alex Cooper mit 250 Millionen Podcast-Streams). Single-Platform-Strategien werden zunehmend durch plattformübergreifende Business-Modelle ersetzt.
  • Welche Rolle spielt Authentizität für den langfristigen Erfolg?
    Alix Earle auf Platz 21 demonstriert, dass Authentizität und persönliches Storytelling entscheidende Erfolgsfaktoren sind. In einer Zeit, in der „mehr Content als je zuvor“ produziert wird, setzen sich Creator durch, die eine klare Stimme, Meinung und narrative Stärke entwickeln – reine Reichweite reicht nicht mehr.

Quellen: „Rollingstone“, „Onlinemarketing“

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