Vom Kapstädter Spirit zum globalen Leader- Netzwerk
Michel Weiss und Leonard Stiegeler haben eine simple Überzeugung: Networking ist der entscheidende Wettbewerbsfaktor in einer Zeit, in der KI, Web3 und Emerging Markets traditionelle Grenzen sprengen. In „How to Hack“ erklären sie, wie aus einer Kapstadt-Konferenz das exklusive Leadership-Netzwerk Counder entstand – und warum man 2026 dabei sein muss.
Carsten: Michel, Leo, ihr habt Counder in Kapstadt gegründet. Was hat euch angetrieben? Michel: Ich bin in Glückstadt an der Elbe aufgewachsen und habe mit 19 in Ecuador Klavier und Saxophon in Township-Schools unterrichtet. Das Lehrgefühl, live Veränderung zu erleben, hat mich gepackt. Später ging’s nach Kapstadt – ich suchte neue Chancen und Investment Opportunities im Global South und erkannte: Emerging Markets und AI-Disruption verlangen nach neuen Verbindungen.
Carsten: Leo, du hast bei Rocket Internet Online-Fashion in Südafrika und Nigeria aufgebaut, danach eigene Medienfirma Pulse in Afrika gemacht und investiert. Wie kam dann Counder?
Leonard: Nach meinem Drop-out aus London und dem Start von Zando in Kapstadt, Jumia in Lagos und Pulse als Medium in vielen Ländern Afrikas merkte ich: Technik allein reicht nicht. Wir brauchen Hands-on-Netzwerke, in denen Entscheider:innen auf Augenhöhe casual beim Morning Hike oder Gala-Dinner Ideen austauschen.
Carsten: Wie habt ihr 500 Leader in Turnschuhen vernetzt?
Michel: Invite-only plus AI-Matching. Jeder kommt auf persönliche Empfehlung oder bewährte Connection. So entstehen vertrauensvolle Gespräche – ohne Verkaufspitches, dafür mit echtem Kollaborationspotenzial.