Deluxe & Destinations Countdown zur größten Rabattschlacht des Jahres

Countdown zur größten Rabattschlacht des Jahres

Die Ursprünge von Black Friday und Cyber Monday

Seit 1950 gibt es den Black Friday, immer am letzten Freitag im November, dem Tag nach Thanksgiving. Es ist das Erntedankfest in Amerika. Einer der wichtigsten Feiertage. Familien kommen zusammen, sie essen Truthahn. Fast alle nehmen den Brückentag frei – bis smarte Geschäftsleute auf die Idee kamen, Kunden mit Sonderrabatten aus der Family heraus und in die Innenstädte zu locken.

Der Begriff Black Friday geht auf Einsatzberichte der Polizei in Philadelphia zurück. Sie beoachten durch die Rabattaktionen ein Verkehrs-Chaos auf den Straßen und einen Massenansturm vor den Geschäften, dass alles schwarz gewesen sei vor Leuten. Sie sprachen von einem „Black Friday“. Weil das durchaus rassistisch zu deuten war und auf ärmere, schwarze Bevölkerungsgruppen abzielte, bemühten sich Geschäftsleute das Ereignis positiver zu deuten. Der Freitag nach Thanksgiving, proklamierten sie, sei für viele Einzelhändler der Tag, an dem sie endlich aus den roten Zahlen herauskämen und Gewinne machten. Gewinne würden als schwarze Zahlen verbucht. Deshalb Black Friday.

In Deutschland kennen wir den Black Friday übrigens erst seit 2006. Apple hat ihn aus Amerika mitgebracht und erstmals auch bei uns spezielle Rabattaktionen am letzten Freitag im November ausgerufen. Durch den wachsenden Einfluss der Online-Riesen wie Amazon und immer internationaler werdenden Marketingkampagnen wurde der Black Friday ab 2010 auch in Deutschland ein fester Shopping-Event.

70 Milliarden Euro werden an diesem Tag weltweit umgesetzt. Jedes Jahr neue Rekorde. Der absolute Einkaufswahnsinn. Geschäfte locken mit Preisnachlässen bis zu 70 Prozent. Nächste Woche machen zum ersten Mal auch große Automarken mit. Keine Company will es sich leisten, nicht dabei zu sein.

Damit nicht genug. Um diese Rabatt-Schlacht zu verlängern und die Weihnachtssaison einzuläuten, haben Onlinehändler 2006 den Cyber Monday eingeführt, der Montag gleich nach dem Black Friday. Doppelt verkauft besser.

Der Name leitet sich von der damals verbreiteten Nutzung des Begriffs „Cyber“ für alles Digitale ab. In den frühen 2000er-Jahren war es üblich, dass viele Menschen am Montag nach dem langen Thanksgiving-Wochenende auf ihren Arbeitscomputern online einkauften. Dies lag daran, dass die Internetverbindungen zu Hause oft langsamer waren als am Arbeitsplatz, und die Leute die leistungsstärkeren Verbindungen nutzten, um online einzukaufen.

Um dieses Verhalten zu fördern und einen eigenen Einkaufstag für den Online-Handel zu schaffen, wurde der Cyber Monday ins Leben gerufen.

Die Umweltbelastung und der Preis der Rabatte

Diese Rabattschlacht hinterlässt deutliche Spuren in der Umwelt. Allein in den USA verursacht der Versand von Paketen 13 Millionen Tonnen CO2.

Die Moral von der Geschichte: Nachhaltigkeit war für uns alle mal gesetzt und gefühlt Gesetz. Laut einer aktuellen Studie im „State of Fashion Report 2025“ von McKinsey und Business of Fashion machen heute nur noch 16 Prozent der Kunden ihre Kaufentscheidung von Nachhaltigkeit abhängig. 

Für alle Business Punks: vielleicht mal drüber nachdenken…

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