Deluxe & Destinations „Game of Thrones“: Was wäre, wenn Lannister, Stark und Co. bekannte Unternehmen wären?

„Game of Thrones“: Was wäre, wenn Lannister, Stark und Co. bekannte Unternehmen wären?

Haus Lannister – Enron

Der US-amerikanische Energiekonzern Enron wurde in den späten 90er Jahren sechs Mal in Folge zum innovativsten Unternehmen gekürt. Mit Betonung auf „90er Jahre“. Ganz ähnlich erging es den Lannisters, einem der großen Häuser im Spiel der Throne. Vor 15 Jahren in der Westeros-Zeitrechnung war der Clan noch derart erfolgreich und mächtig, dass „reich wie ein Lannister“ zu einer gängigen Redewendung avancierte.

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Zu schade, dass der Erfolg beider Überflieger in Wirklichkeit aus nicht viel mehr als viel heißer Luft besteht. So leben die Lannisters im Schloss „Casterly Rock“, weil sie die eigentlichen Besitzer (aka die Casterly-Familie) vor vielen Jahren durch einen Trick aus ihrem Schloss vertrieben. Szenenwechsel: Auch beim Equivalent in der echten Welt liefen die vergangenen Jahre nicht gerade ehrlich ab. 2001 bekam Enron Besuch von der US-Börsenaufsicht SEC. In der Folge bekannte sich der Energiekonzern zu 30 Milliarden Dollar Schulden und erfundenen Profiten. Betrügereien dieser Art bleiben natürlich nicht dauerhaft ungestraft. So wurden Enrons Umtriebe letztlich entdeckt und das Unternehmen musste Konkurs anmelden. In Westeros wiederum sitzen die Lannisters auf längst erschöpften Goldminen – das weiß bisher nur noch niemand.

Was gibt’s zu lernen?

„Too big to fail“ ist ein toller Spruch, auf den du dich jedoch nie verlassen solltest. Sorge dafür, dass dein Unternehmen auf sicheren Füßen steht, und handle nach Grundsätzen, die du zu jeder Zeit vor anderen vertreten kannst.

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