Finance & Freedom Alle Infos zu Steuerklasse 1 in 2025: Wer zahlt wie viel und warum Singles oft draufzahlen

Alle Infos zu Steuerklasse 1 in 2025: Wer zahlt wie viel und warum Singles oft draufzahlen

Das bedeutet konkret: Wer in Steuerklasse 1 eingruppiert ist, zahlt tendenziell mehr Lohnsteuer als verheiratete Personen mit identischem Bruttoeinkommen. Diese Ungleichbehandlung ist politisch gewollt und verfassungsrechtlich abgesegnet.

Ausnahmen und Sonderfälle beachten

Die Steuerklassenzuordnung folgt klaren Regeln, kennt jedoch Ausnahmen. Besonders relevant für Berufstätige mit mehreren Einkommensquellen:

Nebenjobs werden in der Regel in Steuerklasse 6 besteuert, Minijobs bis 556 Euro bleiben von dieser Regelung unberührt – und wer zwei sozialversicherungspflichtige Jobs hat, muss beim zweiten mit höheren Abzügen rechnen.

Ein häufig übersehener Punkt: Auch wer Kinder hat, kann in Steuerklasse 1 landen. Entscheidend ist nicht die Elternschaft an sich, sondern ob das Kind im eigenen Haushalt lebt und man als alleinerziehend gilt.

Wechsel der Steuerklasse: Wann lohnt sich das?

Die Steuerklasse ist keine lebenslange Festlegung. Lebensumstände ändern sich – und damit auch die steuerliche Eingruppierung. Besonders relevant wird ein Wechsel bei:

  • Heirat (Wechsel in Steuerklasse 3 oder 4 möglich)
  • Scheidung (Rückkehr in Steuerklasse 1)
  • Geburt eines Kindes (möglicher Wechsel in Steuerklasse 2, wenn alleinerziehend)

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