Finance & Freedom Finanz-Experte erklärt: DIESE Angst verhindert, dass man reich wird

Finanz-Experte erklärt: DIESE Angst verhindert, dass man reich wird

Der psychologische Aspekt des Zögerns

Die Angst vor Fehlern ist ein großes Hindernis. Bei finanziellen Entscheidungen zögern viele, weil sie sich nicht blamieren wollen. Amos Nadler erklärt: „Manche sagen sich, ‚Das ist mir zu hoch‘, oder ‚Ich bin einfach kein Zahlenmensch‘.“ Diese Denkweise ist eng mit der sogenannten Risikoaversion verbunden. Die Furcht, Geld zu verlieren, das man mühsam angespart hat, hält viele davon ab, in den Markt zu investieren.

Die Kosten des Zögerns

Wer nicht investiert, verliert nicht nur durch die Inflation, sondern auch durch verpasste Gelegenheiten. Besonders junge Menschen sollten die Zeit als ihren größten Vorteil nutzen. Je länger das Geld im Markt arbeitet, desto mehr kann es durch Zinseszinsen wachsen. Ein später Einstieg kann tausende Dollar an zukünftigen Ersparnissen kosten.

„Make it“ nennt ein einfaches Beispiel: Ein 20-Jähriger, der bei 8 Prozent Rendite monatlich 200 Euro investiert, könnte bis zum Rentenalter 1,25 Millionen Euro ansparen. Wartet er jedoch bis 25, sinkt der Betrag auf 830.000 Euro. Und bei einem Start mit 30 Jahren wären es nur noch 547.000 Euro.

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