Flexibilität ist der neue Luxus in der Mobilität
In der heutigen Zeit, in der Mitarbeitende mehr Kontrolle über ihre Mobilitätslösungen verlangen, wird Flexibilität zu einem wertvollen Gut. Ryjan Rutgers, CEO von MHC Mobility, über die Zukunft der betrieblichen Mobilität, die Bedeutung von Flexibilität und warum er selbst 50.000 Kilometer im Jahr elektrisch fährt.
Herr Rutgers, Ihre aktuelle Umfrage zeigt, dass fast jeder zweite Beschäftigte flexiblen Zugriff auf verschiedene Mobilitätslösungen wünscht. Wie reagiert MHC Mobility auf diesen Trend?
Wir setzen auf Flexibilität! Egal ob PKWs oder Nutzfahrzeuge, Verbrenner oder Elektro – wir bieten, was gebraucht wird. Obwohl wir uns derzeit auf PKWs und Nutzfahrzeuge konzentrieren, sehen wir auch eine steigende Nachfrage nach Dienstfahrrädern und der Nutzung des ÖPNV. Die logische Konsequenz wäre ein umfassendes Mobilitätsbudget für Arbeitgeber, unsere Hauptkundengruppe.
Die Umfrage zeigt auch, dass viele Beschäftigte kürzere Vertragslaufzeiten bevorzugen. Wie haben Sie Ihre Angebote angepasst?
Wir bieten alles von einem Monat bis zu 72 Monaten an. Und das Beste: Unsere Kunden können jederzeit flexibel umsteigen. Mieten Sie ein Auto für sechs Monate. Kein Problem, wenn es dann doch länger oder mehr Platz benötigt wird, tauschen wir es einfach aus – kostenlos! Egal ob Verbrenner oder E-Auto, der Wechsel ist jederzeit möglich.
Welche spezifischen Angbote macht MHC Mobility im Bereich Elktromobilität?
Wir sind ganz vorne mit dabei, was die neueste Technologie betrifft. Unsere Kunden können jährlich auf die neusten Modelle umsteigen, wenn sie möchten. Und wir empfehlen auch Ladelösungen für zuhause oder das Büro an. So einfach kann E-Mobilität sein.
Wie unterstützen Sie Unternehmen dabei, ihre CO2-Bilanz zu verbessern?
Wir machen den Wechsel zu Elektrofahrzeugen super einfach und flexibel. Unternehmen können ihre Flotte schrittweise umstellen und immer von den neuesten Technologien profitieren. Alt gegen neu tauschen, ohne sich langfristig zu binden – das ist unser Versprechen.

MHC Mobility gilt als Vorreiter in der Branche. Welche Innovationen haben Sie zuletzt eingeführt?
Digitalisierung ist unser Steckenpferd, und das kommt bei den Kunden an – unser NPS-Score von 51 spricht für sich. Unser organisches Wachstum von 50 % in den letzten drei Jahren zeigt, dass unsere Flexibilität und unser Service gut ankommen.
Wie differenzieren Sie sich von Ihren Mitbewerbern?
Unsere Flexibilität, Qualität und Nähe zum Kunden sind unsere Stärken. Mit eigener Logistik und deutschlandweiten Service-Centern bieten wir alles aus einer Hand. Persönlicher Kontakt ist auch in der digitalen Welt unschlagbar.
Wie hat sich Ihr persönliches Mobilitätsverhalten in den letzten Jahren verändert?
Ich bin komplett auf Elektro umgestiegen. Mit rund 50.000 Kilometern im Jahr klappt das super. Alle MHC-Dienstwagen sind ebenfalls elektrisch, und wir tauschen sie regelmäßig aus, um immer up-to-date zu sein. Trotzdem haben wir ein offenes Ohr für Kunden, die noch nicht so weit sind.
Was treibt Sie persönlich an, sich für nachhaltige und flexible Mobilitätslösungen einzusetzen?
Neue Technologien begeistern mich, besonders wenn sie nachhaltig und spaßig sind. Meine eigenen Erfahrungen helfen mir, unsere Kunden besser zu verstehen und zu beraten. Wir wollen nachhaltige Mobilität vorantreiben, aber ohne zu missionieren. Jeder Kunde bekommt die Lösung, die zu seinem Leben passt.
Welche Vision haben Sie für die Zukunft der Mobilität?
Ich sehe eine Zukunft, in der Flexibilität und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen. Bei MHC Mobility bleiben wir technologisch am Puls der Zeit, sowohl bei Elektro- als auch bei konventionellen Antrieben. Ich nehme die Herausforderung an, mit meiner hohen jährlichen Fahrleistung komplett elektrisch unterwegs zu sein und diese Erfahrungen weiterzugeben, um zu zeigen, dass nachhaltige Mobilität auch für Vielfahrer funktioniert.