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Fünf. Billionen. Dollar.

Nessi von Nessiontour wird auf Instagram persönlich wie nie zuvor! In einem emotionalen Post offenbart die Influencerin ihre kürzlich erhaltene ADHS-Diagnose. Mit dem liebevollen Begriff „neurospicy
Shutterstock Nessi von Nessiontour wird auf Instagram persönlich wie nie zuvor! In einem emotionalen Post offenbart die Influencerin ihre kürzlich erhaltene ADHS-Diagnose. Mit dem liebevollen Begriff „neurospicy" beschreibt sie ihre Neurodivergenz und gibt ihren Fans einen tiefen Einblick in ihren Alltag. Die junge Mutter zeigt sich gewohnt authentisch und lässig in ihrem Post, während sie über ihre persönlichen Struggles spricht. In 14 detaillierten Punkten erklärt Nessi, wie sich ADHS in ihrem Leben äußert. Von Konzentrationsproblemen bei langweiligen Aufgaben über vergessene Wäsche in der Waschmaschine bis hin zu intensiven Hyperfokus-Phasen – die Content Creatorin lässt nichts aus. Besonders ehrlich wird sie beim Thema Muttersein: Sie fühle sich oft nicht organisiert genug und vergleiche sich mit anderen Mamas. Auch alltägliche Dinge wie Skincare würden sich jeden Abend wie eine komplett neue Entscheidung anfühlen. Mahngebühren und nicht zurückgeschickte Pakete gehören zu ihrem Leben dazu – nicht aus Faulheit, sondern weil sich solche Aufgaben riesig anfühlen. Der Post der Influencerin sorgt für massive Resonanz in der Community! Über 39.000 Likes und über 600 Kommentare nach knapp einem Tag zeigen, wie sehr das Thema ihre Follower bewegt. Viele Fans können sich offenbar mit Nessis Schilderungen identifizieren und fühlen sich durch ihre Offenheit verstanden. Die ehrliche Art, mit der die junge Mutter über ihre Herausforderungen spricht, kommt bei ihrer Community gut an. Nessi betont in ihrem Post besonders die emotionale Intensität, mit der sie durchs Leben geht. Wenn sie jemanden liebt, dann mit jeder Faser – wenn sie sich für etwas begeistert, leuchtet sie förmlich. Diese Intensität macht sie authentisch und nahbar für ihre Follower. Auch das Thema Dating mit ADHS spricht sie an und zeigt sich verletzlich.
Erschienen
Lesezeit2 Min · 343 Wörter

Nvidia erreicht als erstes Unternehmen der Welt eine Marktkapitalisierung, die 15 mal höher ist als das BIP von Finnland. Gut so?

Eine Zahl so groß, dass sie dir das Hirn durch den USB-Port rausbläst. Würden wir sie auf der Welt fair verteilen, bekäme jeder Mensch nicht mal ein neues iPhone – nur 625 Dollar. Kapitalismus halt: laut, wild und völlig daneben.

Und Nvidia? Vor drei Jahren noch ein halbwegs sympathischer 400-Milliarden-Nerd mit Grafikchips für Gamerkeller – heute Planetendiktator aus Silizium, frisch gekrönt zum ersten Unternehmen mit 5.000.000.000.000 Dollar Börsenwert. Finnland? Könnte man 15-mal kaufen. Warum Finnland? Weil’s geht.

Die Börse kotzt Regenbogen vor Begeisterung: Nvidia rührt die Drogen an, die die KI braucht, um durchzudrehen. Amazon, Microsoft, Google – alle hängen am Tropf der grünen Platinen. CEO Jensen Huang schlendert über die Bühne, schmeißt mit halben-Billion-Deals um sich wie Konfetti, und kauft sich nebenbei noch flott ein Stück Nokia – einfach so, ohne Grund, Punk-Style: weil er’s kann. Die Analysten flippen aus, Anleger werden reich, OpenAI bekommt Milliarden – alles bezahlt aus dem täglichen Kursfeuerwerk. Die Wall Street kutschiert Jensen im goldenen Lamborghini in die Zukunft, und fragt nicht, ob da überhaupt Straßen sind.

Aber hey: In jeder guten Party steckt die Gefahr eines Abrisses. Da ist die Mega-Blase, von der alle glauben, sie macht nie Puff. Da sind die KI-Junkies, die auf Kredit eine Zukunft kaufen, die noch nicht existiert. Und da ist China, das keine Nvidia-Superchips mehr kriegt, weil Washington sagt: „No Chip for you, Xi.“ Ergebnis: Milliarden-Umsatz in der Tonne.

Und jetzt kommt’s: Nvidia ist nicht nur ein Unternehmen. Nvidia ist eine neue Weltregierung. Sie bestimmen, welche KI denkt – und wer überhaupt denken darf. Wer die Chips hat, hat die Macht. Wer keine hat, darf PowerPoint öffnen und leise weinen. Das ist nicht mehr Silicon Valley. Das ist Silicon Vatican. Hohepriester Huang im schwarzen Hoodie und Lederjacke, investiert mit Segen und Bankverbindung. Und wir merken uns: Nicht die KI regiert die Welt – sondern der, der sie antreibt.

Portrait Oliver Stock

Oliver Stock

Oliver Stock ist Herausgeber und Chefredakteur von Business Punk. Der studierte Volkswirt und Historiker sowie Autor mehrerer Bücher und Blogger (https://einbisschenbesser.de/) kennt die Welt der Politik, der Startups und der Unternehmen: Als Journalist arbeitet der 1965 in Hannover geborene Stock für focus online, die Schweizer Weltwoche und den Börsianer aus Wien. Er war Vize-Chef bei der Wirtschaftswoche und 16 Jahre beim Handelsblatt, als Korrespondent in Zürich, als Chef der Finanzzeitung in Frankfurt und die letzten fünf davon als Anführer von Handelsblatt online. Als Kommunikationschef von Ergo, Sprecher im Wirtschaftsministerium und Startup-Mitgründer kennt er auch die andere Seite.